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[–] 4 points 3 days ago* (4 children)

Ausbildungsvergütung, ungleichbehandlung bei Wohnungsbedarf z.b. Studentensituation wo erwartet wird das man in WGs wohnt, aber bei Rentner ist das unvorstellbar, BAFÖG, politische Mitbestimmung, Wehrpflicht.

Was hat das alles mit Organspende zu tun?

Und für mich solange ich sie brauche, wortwörtlich nicht ersetzbar.

Organe spendet man ja erst wenn man sie eben nicht mehr selber braucht.

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  • [–] 0 points 2 days ago (3 children)

    Was hat das alles mit Organspende zu tun?

    Es hat was mit einem Gesellschaftsvertrag zu tun, wo die Gesellschaft irgendwelche Dinge, z.b. Organe für umsonst haben will und im Gegenzug nichts zu bieten hat.

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  • [–] 3 points 2 days ago (2 children)

    Ich frage mich: Wie weit geht deine Ablehnung von Hilfe für Andere aufgrund systemischer Ungerechtigkeiten?

    Wenn dein Bruder dich morgen anruft und fragt, ob du ihm beim Umziehen hilfst, lehnst du dann ab mit dem Argument, dass Deutschland keine Reichensteuer hat?

    Wenn an der Bushaltestelle neben dir jemand kollabiert, ignorierst du den, weil Frauen immer noch weniger verdienen?

    Wenn dich jemand fragt, ob er an der Kasse vor darf, lehnst du ab, wegen all des Alltagsrassismus' in unserer Gesellschaft?

    Weil Spaß beiseite, bei Organspende gehts doch um individuelle Leben, die du retten kannst, mit etwas, das dich überhaupt gar nichts kostet. Du schenkst deine Niere doch nicht Merz oder dem Nestle CEO, sondern einer echten Einzelperson, die einfach Pech im Leben hatte. Ein Mitmensch von dir. Jemand mit ner Familie, Hobbies, Haustieren und Angst vor dem Tod.

    Wenn du einfach kein hilfsbereiter Mensch sein willst, wenn dir deine Mitmenschen wurscht sind, wenn du irgendwelche religiösen Gründe gegen Organspende hast oder sonstiges magisches Denken, das dir wie ein guter Grund vorkommt, bitte. Aber du lügst dich doch in die Tasche, wenn du dir vormachst, dass das mit irgendwelchen systemischen Problemen zu tun hätte. An denen verbesserst du doch auch nichts wenn du Tante Frida an ner Leberzirrhose sterben lässt, weil deine Leber beerdigt oder eingeäschert werden soll.

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  • [–] -1 points 2 days ago* (1 child)

    Wie weit geht deine Ablehnung von Hilfe für Andere aufgrund systemischer Ungerechtigkeiten?

    Hmmm gute Frage.

    Wenn es etwas ist das eine systemische Lösung hat, aber die systemische Lösung ist scheisse, lehne ich das ab.

    Mein Lieblingsbeispiel ist die freiwillige Feuerwehr mit Finanzproblemen. Gegenden mit freiwilliger Feuerwehr auf dem Land. Die Besitzer von Firmen und Häusern in dem Gebiet zahlen Steuern, sie zahlen für Strom, Wärme, Internet, Versicherung, etc., pp. aber wenn die freiwillige Feuerwehr von allen im Einzugsgebiet statistisch 10 bis 100€ braucht, um was an dem Gerät zu reprarieren was wortwörtlich der Gemeinde den Arsch retten würde, Nein das geht zu weit. Das ist auf Spendenbasis. Total gaga.

    Weil Spaß beiseite, bei Organspende gehts doch um individuelle Leben, die du retten kannst, mit etwas, das dich überhaupt gar nichts kostet.

    Joa, wenn die entsprechenden Personen sich für die Lösung meiner Probleme einsetzen (also bei ner Wahl, was sie auch nichts kostet) und wir wieder ne Vermögenssteuer kriegen und z.b. unser Bildungssystem repariert wird, mach ich auch bei der Organspende mit.

    Aber ich lass mich halt nicht verarschen und "spende" das letzte von Wert das ich überhaupt habe.

    Aber du lügst dich doch in die Tasche, wenn du dir vormachst, dass das mit irgendwelchen systemischen Problemen zu tun hätte

    Wieso sollte ich denn einer Gesellschaft helfen die mir nicht hilft? Ich glaube nicht das meine Weigerung in diesem Fall irgendwas verändert, nein.

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