Wie weit geht deine Ablehnung von Hilfe für Andere aufgrund systemischer Ungerechtigkeiten?
Hmmm gute Frage.
Wenn es etwas ist das eine systemische Lösung hat, aber die systemische Lösung ist scheisse, lehne ich das ab.
Mein Lieblingsbeispiel ist die freiwillige Feuerwehr mit Finanzproblemen. Gegenden mit freiwilliger Feuerwehr auf dem Land. Die Besitzer von Firmen und Häusern in dem Gebiet zahlen Steuern, sie zahlen für Strom, Wärme, Internet, Versicherung, etc., pp. aber wenn die freiwillige Feuerwehr von allen im Einzugsgebiet statistisch 10 bis 100€ braucht, um was an dem Gerät zu reprarieren was wortwörtlich der Gemeinde den Arsch retten würde, Nein das geht zu weit. Das ist auf Spendenbasis. Total gaga.
Weil Spaß beiseite, bei Organspende gehts doch um individuelle Leben, die du retten kannst, mit etwas, das dich überhaupt gar nichts kostet.
Joa, wenn die entsprechenden Personen sich für die Lösung meiner Probleme einsetzen (also bei ner Wahl, was sie auch nichts kostet) und wir wieder ne Vermögenssteuer kriegen und z.b. unser Bildungssystem repariert wird, mach ich auch bei der Organspende mit.
Aber ich lass mich halt nicht verarschen und "spende" das letzte von Wert das ich überhaupt habe.
Aber du lügst dich doch in die Tasche, wenn du dir vormachst, dass das mit irgendwelchen systemischen Problemen zu tun hätte
Wieso sollte ich denn einer Gesellschaft helfen die mir nicht hilft? Ich glaube nicht das meine Weigerung in diesem Fall irgendwas verändert, nein.