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Der Medienforscher Bernd Gäbler fasst es für die Otto-Brenner-Stiftung sehr gut zusammen: Die AfD wirft den Journalisten ein Stöckchen hin und weil es Klicks bringt, wird es von allen sofort aufgegriffen. Und wenn sie wieder mal verliert, hat das scheinbar keinen Nachrichtenwert mehr. Aber genau dadurch wird der Mythos vom unaufhaltsamen AfD-Aufstieg aufrechterhalten. Nicht, weil er stimmen würde, aber weil sich anscheinend niemand traut, ihn zu widerlegen. Die Angst der Medien vor schlechten Aufrufen von Artikeln, die das Scheitern der AfD thematisieren, ist noch größer als ihre Angst vor der AfD. Dabei liest du gerade den Beweis, dass die Angst kompletter Unsinn ist. Denn wir haben uns getraut, auch die Realität zu berichten, die viel zu selten medial behandelt wird: Die von den Niederlagen der AfD.

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[–] 1 point 3 hours ago

Man liest keine Schlagzeile dazu, weil dieses Cherry-Picking nichts bringt oder verändert an der Menge an Wählern für diese Partei.

Komisch... wieso liest man dann von jedem noch so kleinen, handverlesenen Kuhdorf, wenn die AfD dort nahezu die absolute Mehrheit erreicht? Vielleicht, weil es eben doch etwas an den Gesamtstimmen der Partei und der Wahrnehmung der Menschen ändert, wenn wir 24/7 mit dem Märchen beschallt werden, wie die AfD angeblich überall gewinnt, und es jetzt völlig normal ist, dass die Mehrheit wieder Faschisten wählt? 😉

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