Ich möchte deinen Eindruck nicht bezweifeln, aber meiner ist ein anderer. Ich lebe in einer Großstadt mit einer großen linken aktiven Szene, und Identiätspolitik zwar kein ganz so beliebtes Streitthema wie die Israel-Palästina-Debatte, aber hier gibt es durchaus Streit ob man jetzt feministischer Kampftag oder Frauentag sagt. Ich will deine Aussage nicht einfach stehen lassen, weil ich es für Wunschdenken halte solche Themen den "rechten" und "Trolls" hinzu schieben. Andererseits werde ich mich jetzt auch nicht auf eine Debatte zur Intersektionalität einlassen, davon habe ich wie gesagt schon genug geführt. Ist nicht böse gemeint, mich nervt einfach nur der Stellenwert der manchen Themen eingeräumt wird, denn wie du sagst, der Kampf gegen Milliardäre und Kapitalisten steht im Mittelpunkt.
Radio | DLF: Intellektuell abgehoben? – Wie der Dlf verständlicher werden kann
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