"Der Zusammenhang zwischen dem sozioökonomischen Status und dem Bildungserfolg ist in Deutschland etwa dreimal so stark wie in Kanada", sagte Greiff. "In Deutschland sind nur zwei von 100 sozial benachteiligten Schülern leistungsstark. Unter sozial Privilegierten sind es 25 von 100."
"Die Trennlinie läuft nicht zwischen Jugendlichen mit und ohne Zuwanderungshintergrund, sondern zwischen Jugendlichen aus sozial privilegierten und sozial benachteiligten Familien", sagte der Experte.
Und solange das nicht akzeptiert und angegangen wird, wird sich dahingehend auch nicht viel ändern. Wenn Armen Menschen immer mehr die gesellschaftliche Teilhabe entzogen wird, wird diese Trennlinie nicht verschwinden.