[...]

Zugleich sei die Schülerschaft in den vergangenen Jahren unterschiedlicher geworden, fügte Greiff hinzu. Grund sei nicht nur Zuwanderung. Es gebe stärkere soziale Unterschiede und immer mehr psychosoziale Problemlagen. "Die Trennlinie läuft nicht zwischen Jugendlichen mit und ohne Zuwanderungshintergrund, sondern zwischen Jugendlichen aus sozial privilegierten und sozial benachteiligten Familien", sagte der Experte.

"Die Frage ist, wie gut das Bildungssystem auf Unterschiede eingestellt ist", fügte er hinzu. "Viele Staaten schaffen es, unterschiedliche Voraussetzungen in eine Stärke der Vielfalt umzuwandeln." In Deutschland klappe das nicht überall. Als Problemlagen nannte Greiff frühkindliche Bildung, Lehrkräftemangel und Digitalisierung.

you are viewing a single comment's thread
view the rest of the comments
[–] 1 point 12 hours ago

Wenn Einkommen von IQ abhängt, ist geringes Einkommen gerade kein eigenes Verschulden.

Für die leistungsstarken gilt:

Bei den oberen 50 Prozent der am Arbeitsmarkt Teilnehmenden sehen wir dann eine sehr, sehr starke Verknüpfung zwischen Einkommen und kognitiven Fähigkeiten", sagt Keuschnigg.

https://www.dw.com/de/die-reichsten-menschen-sind-nicht-die-schlausten/a-64695720

Nur für das obere Prozent gilt:

Laut der Studie des Soziologen verdient das eine Prozent der Bestverdiener mit 200.000 Euro zwar fast doppelt so viel wie das zweite Prozent, ist aber dafür auch "einen Ticken weniger intelligent", wie Keuschnigg es beschreibt.

  • source
  • parent