Ich bin einerseits in der glücklichen Situation, dass ich etwas Kleingeld über habe, andererseits aber einen Haufen Problemchen, mit denen ich alleine nicht weiter komme. Da Schwarzrot ja bekanntlich nicht möchte, dass Menschen (ihgitt) geholfen wird, und es dementsprechend Wartelisten wie dareinst beim Trabbikauf gibt, hab ich als leider nicht selbst- oder fremdgefährdender Mensch wenig Chancen auf die paar freien Plätze.

Wenn ich jetzt also selbst zahlend zu einem Psychotherapeuten gehe, was sind die Folgen für mich, und für die Gesellschaft? Nehme ich wem, der es wirklich braucht, den Platz weg? Oder arbeitet dann einfach nur eine/r eine Stunde länger die Woche, weil die Kassenstunden gedeckelt sind? Wenn ich in keiner Kassenakte stehe, sieht das auch keine potentielle Berufsunfähigkeits-Versicherung o.ä., oder?

Obligatorisch: es ist ein Schweinesystem, aber ich kauf mir halt lieber etwas Seelenfrieden als Kokain und Professionelle. Das klingt herzlos, aber irgendeine Motivation, arbeiten zu gehen, brauch ich auch.

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[–] [S] 2 points 13 hours ago (1 child)

Au, das klingt übel. Ich hoffe, ich würde so was mitkriegen. Da du in der Vergangenheitsform schreibst, hoffe ich mal, sie ist da raus gekommen.

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  • hideshow 2 child comments
  • [–] 1 point 7 hours ago

    Darüber weiß ich nichts, da der Kontakt zeitlich begrenzt war. Sie wurde auf jeden Fall von mehreren Menschen in ihrem Umfeld darauf hingewiesen, dass Therapie so nicht funktioniert.

    Wünschen wir ihr das Beste.

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