Ich bin einerseits in der glücklichen Situation, dass ich etwas Kleingeld über habe, andererseits aber einen Haufen Problemchen, mit denen ich alleine nicht weiter komme. Da Schwarzrot ja bekanntlich nicht möchte, dass Menschen (ihgitt) geholfen wird, und es dementsprechend Wartelisten wie dareinst beim Trabbikauf gibt, hab ich als leider nicht selbst- oder fremdgefährdender Mensch wenig Chancen auf die paar freien Plätze.

Wenn ich jetzt also selbst zahlend zu einem Psychotherapeuten gehe, was sind die Folgen für mich, und für die Gesellschaft? Nehme ich wem, der es wirklich braucht, den Platz weg? Oder arbeitet dann einfach nur eine/r eine Stunde länger die Woche, weil die Kassenstunden gedeckelt sind? Wenn ich in keiner Kassenakte stehe, sieht das auch keine potentielle Berufsunfähigkeits-Versicherung o.ä., oder?

Obligatorisch: es ist ein Schweinesystem, aber ich kauf mir halt lieber etwas Seelenfrieden als Kokain und Professionelle. Das klingt herzlos, aber irgendeine Motivation, arbeiten zu gehen, brauch ich auch.

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[–] 0 points 20 hours ago (2 children)

nachfrage erzeugt angebot. wenn du bereit bist dafür zu zahlen dann sind das wahrsl auch andere, was bedeutet es wird hoffentlich (!) langfristig mehr plätze geben.

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  • hideshow 4 child comments
  • [–] [S] 4 points 20 hours ago

    Aber die Kassensitze und die Privatpraxen sind doch völlig andere Systeme. Kassensitze werden vergeben (von den GKV), Privatpraxis darf jede/r mit Approbation aufmachen, wie er/sie möchte. Mehr Privatpraxen helfen den GKV-"Kunden" auch nicht.

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