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[–] 11 points 20 hours ago (1 child)

Während die Arbeitsproduktivität in den 1980er- und 1990er-Jahren noch um rund zwei Prozent jährlich zunahm, ist sie in den vergangenen sechs Jahren im Schnitt nur noch um 0,3 Prozent jährlich gewachsen. Also kaum. Gemeint ist die Wirtschaftsleistung, die jeder Erwerbstätige im Durchschnitt erbringen kann. Woran liegt es, dass die Produktivität in Deutschland stetig zurückgeht?

Bin ich gerade blöd, oder ergibt der Absatz tatsächlich keinen Sinn?

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  • [–] 5 points 20 hours ago* (2 children)

    Die Berechnungsgrundlage ist geistig frittiert: Das ist ja BIP zu Arbeitsstunden. Das BIP unterliegt aber auch der Inflation und die lag über 0,3%. Rein theoretisch hast du also dann weniger "Wert" erwirtschaftet, weil alles teurer geworden ist. Ist bei so externen Preisschocks wie dem Ukrainekrieg halt eine dumme KPI

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  • [–] 2 points 19 hours ago* (1 child)

    Ist es nicht genau andersrum? Wenn ich heute 10 Zahnbürsten in der Stunde produziere und für 1€ pro Stück verkaufe habe ich 10€ fürs BIP erarbeitet. Wenn ich morgen die gleichen 10 Zahnbürsten für 2€ verkaufe, ist das BIP auf 20€ gestiegen und meine Produktivität hat sich verdoppelt obwohl ich weiterhin das gleiche produziere.

    Ändert natürlich nix an Deinem letzten Satz.

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