Hatte er nicht genug signierte Bücher dabei?

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[–] 13 points 1 day ago (1 child)

Naja, also das ist eine Vermutung, die gerade bei Merz absolut nicht zutreffen muss. Es ist wahrscheinlicher, dass er (oder sein Team) absolut nicht an sowas gedacht haben und er eher dachte "ich geh lieber erst hin wenn kein Rauch mehr da ist, dann ist es angenehmer für mich".

Grundsätzlich ist bei sowas natürlich aber generell die Frage nach dem Timing schwierig und es kann durchaus objektiv gesehen sein, dass es NIE eine perfekten Zeitpunkt gibt für einen Spitzenpolitiker bei sowas aufzutauchen. Entweder er behindert Rettungskräfte, oder er denkt nur an sein Image, oder er ignoriert das Thema wenn er viel zu spät erst besuchen würde. Medial kann leider vieles irgendwie negativ interpretiert und ausgeschlachtet werden.

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  • Naja, also das ist eine Vermutung, die gerade bei Merz absolut nicht zutreffen muss. Es ist wahrscheinlicher, dass er (oder sein Team) absolut nicht an sowas gedacht haben und er eher dachte “ich geh lieber erst hin wenn kein Rauch mehr da ist, dann ist es angenehmer für mich”.

    Immerhin hat er ausdrücklich gesagt, dass er nicht früher aufgetaucht ist, um den Einsatz nicht zu behindern.

    Eine solche Aussage von einem notorischen Lügner wie Friedrich Merz ist natürlich nicht sonderlich viel wert, aber alleine, dass ein Spitzenpolitiker mal so was sagt, ist wichtig und wertvoll.

    Medial kann leider vieles irgendwie negativ interpretiert und ausgeschlachtet werden.

    Man muss halt einfach auf die reißerischen Medien und ihr dummes oberflächliches Publikum scheißen.

    Dass ein Bundeskanzler bei so was auftaucht, ist eh ein rein symbolischer Akt. Denn eigentlich hat er wenig bis gar nichts mit den Abläufen zur akuten Bewältigung einer solchen Lage zu tun. Da ist auf Bundesebene bestenfalls mal das Innen- und Verteidigungsministerium mit einzelnen Dienststellen involviert. Dass eine Katastrophe so eskaliert, dass der Bundeskanzler eingreifen muss, will niemand erleben, denn da braucht es schon viel mehr als so ein bisschen Waldbrand in der Eifel. Ja, der Brand war so groß, wie wir es in Deutschland seit den 1970ern nicht mehr gesehen haben, aber er war nichts, was nicht mit den ganz normalen etablierten Mitteln des Brand- und Katastrophenschutzes zu bewältigen gewesen wäre, das sieht man schon alleine daran, dass das Feuer jetzt aus ist. Verbesserungsmöglichkeiten gibt es natürlich immer, aber darüber muss man hinterher in Ruhe nachdenken.

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