Also bei Arbeit kann ich mir (grundsätzlich zumindest) immer noch aussuchen welche Arbeit ich mache und für wen ich arbeite, bzw. nicht arbeite. Wenn ich ein moralisches Problem mit einem Job oder Arbeitgeber habe, kann ich einfach woanders arbeiten.
Bei Wehr- und Zivildienst gibt es diese Wahl nicht. Du wirst gezwungen dem Staat zu dienen, egal was du von ihm hältst, und auf welche weise kannst du dir auch nur sehr eingeschränkt aussuchen.
Und es kommt ja nicht mal was zurück. Der Staat fickt gerade seine Bürger:innen in allen Lebenslagen, allen voran die Jungen, und will sie dann zwingen ihm zu dienen? Der Staat hat auch die Aufgabe seinen Bürger:innen zu dienen und dieser Aufgabe kommt er aus meiner Sicht nur sehr mangelhaft nach. Dann aber immer mehr zu fordern ist nicht sozial oder der Gemeinschaft zuträglich, sondern ungerecht.