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[–] 3 points 1 month ago (4 children)

Es geht nicht darum, dass ich nur was mache, wenn ich dafür bezahlt werde. Es geht darum, dass auch mal was zurückkommen muss. Wenn mein Freund mich immer nur anrufen würde wenn sein PC am Arsch ist und sonst nie, bzw. wenn ich Hilfe brauche irgendwie nie Zeit hat, dann würde ich mir verarscht vorkommen. Und genau so agiert der Staat gerade. Er gibt einen Fick auf junge Leute, er gibt einen Fick auf arme Leute, er gibt einen Fick auf Schutzsuchende, er gibt einen Fick auf so ziemlich jeden, der nicht sowieso schon wohlhabend ist und verlangt gleichzeitig, dass die die er mit Füßen tritt springen wenn sie zum Dienst gerufen werden. Wenn das Nachbarschaftshilfe sein soll, dann will ich nicht in dieser Nachbarschaft leben...

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  • [–] 3 points 1 month ago (3 children)

    Ich werde hier jetzt nicht die CxU Politik verteidigen. Die finde ich auch bescheiden.

    Um beim Bild des Gamer Kumpels zu bleiben: Vor ein paar Jahren war er regelmäßig bei dir hat dir Wasserpistolen geliehen, die Actionfiguren geschenkt und das zweite Walkietalkie gegeben. Hast du nur vergessen, weil es so lange her ist.

    Der Staat hat dir bisher bei der Schule geholfen, Freibädern, Nahverkehr, Spielplätzen und so weiter und so fort.

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  • [–] 2 points 1 month ago* (2 children)
  • [–] 2 points 1 month ago (1 child)
  • [–] 1 point 1 month ago* (last edited 1 month ago)

    Irgendwie erschreckend, wie treffend diese inzwischen 47 Jahre alte Parodie doch immer noch ist.

    Noch erschreckender ist nur, wie krass der Neoliberalismus die Hirne der Leute zerfressen und mit grenzenlosem Egoismus infiziert hat. Und wie ausgerechnet Leute, die sich selbst dem linken Spektrum zuordnen, den Staat nur als reinen Dienstleister begreifen, statt als ein Gemeinwesen, eine Solidargemeinschaft, in die man sich einbringen muss, und, viel schlimmer noch, das sich Einbringen als reine marktwirtschaftliche Transaktion im Sinne eines Arbeitsverhältnisses sehen. Das finde ich richtiggehend abstoßend.

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