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this post was submitted on 08 Jul 2026
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DACH - Deutschsprachige Community für Deutschland, Österreich, Schweiz
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founded 2 years ago
MODERATORS
Not so fun fact: In den Kommentaren bei Heise gibt's auch Berichte von Leuten, deren Solaranlagen von Nachbarn sabotiert wurden.
Besonders bedenklich, weil Manipulation auch Brände auslösen können oder per Firnware-Update der Wechselrichter dauerhaft unbrauchbar (gebrickt) werden kann, und das auch eine Drohne im Vorbeifliegen kann. Bei einem Marktanteil von 20% ist letzteres auch ein Risiko für's Stromnetz.
...und wenn es eine enge Nachbarschaft ist, dann brennen die sabotierenden Nachbarn auch gleich selber mit ab, und Darwin lässt schön grüßen.
In Deutschland verhindern das die Brandschutzvorschriften meistens. Es muss schon sehr blöd zugehen, dass man ein Nachbargebäude nicht halten kann.
Zum Stromnetz steht ja das im Artikel:
Kann nicht einschätzen, ob das stimmt.
Nun, es ist ein Unterschied, ob da über Stunden eine Sturmfront aufzieht, oder Gigawatt an Kapazität gleichzeitig abgeschaltet werden. In Spanien hat's letztes Jahr nicht geklappt.
Und wenn das Stromnetz auf Sicherheit vor Sabotage ausgelegt wäre, wären solche Produkte gar nicht erst am Markt.
Das halte ich für einen Irrtum, denn es gibt ja allgemeine technische Prüfungen, aber die gehen eben nicht so tief in den "Hacking"-Bereich, so dass die Angreifbarkeit der Geräte eben erst jetzt "hinterher" bekannt geworden ist.
Auch zu bedenken: hier ist nicht irgendeine zentrale Netz-Steuerung anfällig, sondern das Kleinzeug in privaten Anlagen.
Irgendwann mal werden vielleicht solche tiefgreifenden IT-Prüfungen schon vor einer Marktzulassung Pflicht und auch überall durchgesetzt, z.B. der EU Cyber Resilience Act zeigt schon in diese Richtung, also aus der "reinen" IT hinaus in alle IT-benutzenden Industrien hinein.
Kommt drauf an, in der Größenordnung eines Blocks eines großen Kohlekraftwerks sollte mindestens drin sein, also so 1 GW. Für gewöhnlich spielen die Netzbetreiber täglich mögliche Szenarien durch um vorbereitet zu sein.
Solaranlagen machen das ständig. Liegt an den Clouds.
Das verteilt sich aber und ist nicht so abrupt.
Je nach Wolkentyp ist das schon sehr abrupt und Großflächig. Zum Beispiel Haufenschichtwolken. Und davon sind dann nicht ein paar Wechselrichter betroffen sondern alle und dazu auch große Solaranlagen.