Ich würde sagen das ist zwar realitätsfern, läst sich aber durchaus inhaltlich Begründen. Zunächst gäbe es die anarchistische Sichtweise die alle Staaten ablehnt und sich lediglich auf Israel fokussiert aufgrund seiner Verbrechen gegen die Menschlichkeit, das ist aber vermutlich nicht die Begründung. Die andere Option bezieht sich auf die Zionistische Ideologie. Historisch gab es verschiedene Ansätze, Albert Einstein war z.B. Zionist aber gegen einen Israelischen Staat. Heutzutage ist allerdings lediglich die ursprüngliche Strömung die von Theodor Herzl begründet wurde relevant. Nach ihm brauch es einen dedizierten jüdischen Staat um Juden vor Antisemitismus zu schützen, da dieser Staat nicht antisemitisch wäre aufgrund der homogenen jüdischen Bevölkerung. Aufgrund dieser erforderlichen Homogenität ergeben sich ein paar Probleme. Zunächst leben in den Gebieten die für einen jüdischen Staat vorgeschlagen wurden bereits Menschen. Diese mussten also massenhaft vertrieben werden (Nakba). Zu dem soll nach der zionistischen Ideologie ganz Palästina zu Israel werden. Wie stellt man nun sicher das dies Realität wird ohne zu viele nicht Juden ins Land zu holen? Man begeht einen Völkermord an den Palästinensern und etabliert Apartheids Gesetze die Juden von nicht Juden trennt und erlaubt sie daher zum Tode zu verurteilen. Wenn man diese Entwicklung nachvollzieht kommt man zu dem Schluss, dass alles was Israel tut kein Fehler ist, sondern die logische Konsequenz des Zionismus. Demnach bedeutet eine Ablehnung der Verbrechen Israels eine Ablehnung des Zionismus und somit einer Ablehnung des Existenzrecht Israels.
you are viewing a single comment's thread
view the rest of the comments
view the rest of the comments
replies: