Brandmeldeanlagen sind entweder ausgelöst oder nicht ausgelöst und lassen sich absichtlich nur vor Ort zurücksetzen. (Rechtlich darf das auch nur der Einsatzleiter, nachdem die Erkundung ergeben hat, dass es im Bereich des ausgelösten Melders nicht brennt)
Da werden außerdem keine Messwerte übertragen, sondern nur ein Auslösezustand. Und wenn die Anlage oder die Signalübertragung ausfällt (oder unangemeldet abgeschaltet wird) gilt das auch als Auslösung.
Das ist Absicht, um die Systeme möglichst ausfallsicher zu gestalten, denn deren Sinn ist es, dort eingesetzt zu werden, wo man durch ihren Einsatz große Schäden verhindern kann.
Dann würde es immerhin insoweit etwas bringen, dass der Bereich rechtzeitig abgesperrt wird, Leute vor herabfallenden Trümmern geschützt werden, Straßensperrungen wie oben bei der A7 zeitnah umgesetzt werden usw.
Es bringt keinen nennenswerten Mehrwert. Die Wahrscheinlichkeit, von Trümmern getroffen werden, ist immer noch gering. Und eine Vollsperrung einer Autobahn machst Du eh nicht von jetzt auf gleich. Der Aufwand, denn BMA in WKA verursachen würden, steht in keinem Verhältnis zum Nutzen, den man daraus zieht. Da regnet es nicht sofort und permanent im gesamten Gefahrenbereich tonnenweise Trümmer. Es besteht nur eine gewisse Wahrscheinlichkeit, dass da was runterkommen könnte. Genauso, wie einem im Wald ein Ast auf den Kopf fallen könnte.