[–] 2 points 11 hours ago

Niemand behauptet das mit einem AFD-Verbot alles gelöst wäre. Es wäre aber ein entscheidender und wichtiger Schlag gegen eine Übernahme der BRD durch den Faschismus. Es fehlt dann erstmal das Organ des Faschismus das direkten Zugang und Kontrolle zu z.B. Staatsbehörden usw. hätte.

Davon wird wohl kaum jemand entnazifiziert, aber es wäre ein wichtiger Schritt der zumindest ein Signal setzt und Zeit erkauft um sich den weiteren Ursachen zu widmen.

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  • [–] 9 points 1 day ago (1 child)

    Ich sag mal naja. Da bekommt halt mal jemand wie er Druck von einer Lobby die tatsächlich Macht hat. Streeck ist eh recht dünnhäutig wenn es mal um die eigene Positoion bzw. Person geht.

    Seine Politik ist dagegen eigentlich immer klar auf CDU und Lobby-Linie.

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  • [–] 1 point 1 day ago

    Du musst halt differenzieren zwischen Leuten die dich tatsächlich sehr wahrscheinlich mit nicht einmal großen Bauchschmerzen über die Kippe werfen lassen und den Leuten die tatsächlich erreichbar sind und gar keinen Bock auf den Scheiß haben. Letztere links liegen zu lassen, dürfte man sich hier in Deutschland nicht mehr erlauben können.

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  • [–] 1 point 1 day ago (2 children)

    Hat ja niemand bestritten das dies geht oder verurteilt. Das wird wenn es schlecht läuft auch erstmal die einzige Möglichkeit sein das zu vertreten.

    Gesamtgesellschaftlich wirst du aber keine AFD-Regierung verhindern, wenn du nicht Leute mit im Boot hast, die du sonst eher mit dem Arsch nicht angucken möchtest.

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  • [–] 4 points 1 day ago

    Guckt man sich das weiter an, dann ist es trotz großer Homepage nicht wirklich klar zu erfassen "was" die eigentlich konkret machen.

    Dazu läuten auch einfach diverse Alarmglocken wenn so Gruppen bewusst schreiben sich "in keine politischen Schubladen" stecken zu lassen.

    Liest man sich mal noch weiter ein, dann wirkt das eher wie ein imaginärer Sozialflügel der FDP. Irgendwie wird man dann schon durch Vibes "Ungerechtigkeit (die nicht definiert) werden ändern, ohne einen wirklichen Systemwechsel zu bringen. Da soll dann "Wohlstand neu gedacht werden".

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  • [–] 1 point 1 day ago (8 children)

    Ich denke das man momentan aus guten gründen Prioritäten verschiebt.

    "Linke" Gesellschaftsmodelle wegal ob Anarchismus, Sozialismus, Kommunismus usw, sind absolute Luftschlösser wenn die Nazis kurz davor sind die Politik zu bestimmen (tun sie eigentlich schon) und im nächsten Schritt teilweise die Macht übernehmen.

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  • [–] 5 points 3 days ago

    Hier von der "aufweiching von Jugendschutz" zu sprechen ist schon ein großer Witz.

    Ein Social Media Verbot für Kinder und Jugendliche hat ungefähr so viel mit Jugendschutz zu tun, wie die Prohibition von Alkohol in den USA mit Gesundheitsschutz.

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  • [–] 10 points 3 days ago

    Ne. Wer eine sozialdemokratische (geschweige denn linke) Politik will, der ist seit 20 Jahren bei der SPD schlichtweg falsch aufgehoben. So funktioniert Parteipolitik auch auf dieser Ebene schlichtweg nicht. Tatsächlich Linke Personen wurden durch intern schlichtweg politisch kalt gestellt.

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    Die Stadt Essen zeigt sich mal wieder von ihrer freundlichen Seite...

    Bei der nächsten Sitzung des Stadtrates im September liegt ein entsprechender Antrag vor. Dieser soll Betteln im Umkreis von 5m von Außengastronomie pauschal verbieten. Das würde in diversen Teilen der Innenstadt, aber auch insbesonders in "Ausgehvierteln" wie Rüttenscheid faktisch eine komplette Verdrängung von Leuten die betteln bedeuten.

    Hier möchte man entsprechend einen kleinen rechtlichen Trick nutzen, weil direkt ausgesprochen flächendeckendes Verbot rechtlich nicht legitim wäre.

    Davon abgesehen wären Strafen wie Ordnungsgelder auch recht sinnfrei, weil die meisten Obdachlosen oder Menschen mit Suchterkrankungen diese nicht zahlen können. Platzverweise ob direkt oder indirekt lösen natürlich auch das Problem nicht, sondern verlagern es im besten Fall nur.

    Das ist eine weitere Maßnahme mit der die Verwaltung das "Stadtbild bereinigen" will, ohne sich um die Ursachen zu kümmern. Was man nicht sieht, gibt es ja nicht.

     

    Rot Weiss Essen hat am Sonntag im DFB Pokal gegen St. Pauli gespielt und 2:0 gewonnen. Im Rahmen des Spiels gab es leider wie üblich wieder mehrere "Aktionen" die das schlechte Licht in welchem der Verein bzw. die Fanszene steht bestätigen.

    Zunächst einmal gab es wohl eine interne Aufforderung der Ultras an die eigenen Mitglieder "sich am Riemen zu reißen". Die soll so gelautet haben:

    >Sonntag reißt sich jeder am Riemen und benimmt sich!! Es wird nicht gesoffen!! Keine rassistischen, frauenfeindlichen, und vor allem KEINE POLITIK, Wörter, Gesänge, Anspielungen und und und...!

    Die Ultras Essen sind seit Jahren von Nazis unterwandert und gesteuert. Das ist deutschlandweit bekannt und die Ultras fallen immer wieder sehr negativ auf. So eine Ansage bestätigt auch letztendlich das solche Äußerungen Normalität in der Szene sind. Ansonsten müsste man ja nicht extra eine Ansage machen.

    Wirklich geklappt hat das aber nicht. Zunächst einmal entrollte man nach Anpfiff ein Banner, welches den Pauli Fans sexuelle Gewalt gegen Kinder vorwarf im Zusammenhang mit "Awareness". Damit spielt man auf Anschuldigungen aus dem Jahr 2021 an. Dort kritisierten weibliche Fans sexualisierte Gewalt in verbaler Form aus dem Umfeld der St. Pauli Ultras. Juristische Folgen hatte das übrigens keine und es folgten auch Reaktionen der Ultras auf diese Kritik.

    Trotzdem fällt den Blitzbirnen aus der RWE-Kurve nichts besseres ein als das 5 Jahre später als sexuelle Gewalt gegen Kinder zu spinnen.

    Dazu wurde auch bekannt das eine weibliche Mitarbeiterin von St. Pauli wohl von der Hauptribüne aus massiv sexuell und frauenfeindlich angegangen worden ist nach Abpfiff. Hier die Info das die "Haupttribüne" eine Sitztribüne ist die über den Spielerbänken und Trainerzonen steht. Hier sitzen grundsätzlich keine aktiven Mitglieder der organisierten Fanszene. Die stehen auf der "West-tribüne"

    Das zeigt aber entsprechend auch das so ein Verhalten nicht nur bei den Ultras von Essen Normalität ist.

    Entsprechend sind die Reaktionen in Foren und Social Media von RWE Fans. Hier einige Auszüge:

    Soll das ein Witz sein? Der KOMPLETTE St. Pauli-Block skandiert: "Nie wieder Deutschland", schwenkt linksradikale Fahnen und Ihr berichtet über so etwas? Wo ist die Distanzierung vom Verein St. Pauli? Wo die Reaktion des DFB?

    Hat der Verein FC St. Pauli auch schon Stellung bezogen zu seinen Volksverhetzenden Ausrufen, hier der gesamte Auswärtsblock!?!

    Im Stadion geht’s auch schon einmal rustikaler zur Sache. Das weiß dann jetzt auch die er/sie/es Mitarbeiter/in vom fc St. pauli oder ist das Geschlecht schon einwandfrei identifiziert worden ? Paar Sprüche muss man da schon ertragen können. Wurde es handgreiflich ? Dann ist es natürlich was anderes, aber so?

    Und wie mittlerweile in der BRD üblich, erfolgt die überschnelle Entschuldigung. Praktisch eine Schuldanerkenntnis, ohne die Ermittlungen abzuwarten. Fehlt jetzt nur wieder die Spontan Demo - Omas gegen Rechts.....

    Ansonsten üben weite Teile darin das Problem wie üblich klein zu reden.

    Willkommen bei Rot Weiss Essen.

     

    Link: https://www.youtube.com/watch?v=oQU4grZA9-o

    Sehenswerte Doku als Einstieg in die Thematik. Insbesonders natürlich auch mit Hinblick auf Essen. Die spielen ja diese und kommende Woche um den Aufstieg in die 2. Bundesliga.

    Ich bin lange in das Stadion gegangen, kann das aber aktuell nicht mehr tun. Es reicht dort einfach mal 5 Minuten eher zu gehen und man muss im W-Block durch die Nazis durch. Da wird man direkt angemacht und angefeindet.

    Die Ultras in Essen sind seit gut und gerne 15 Jahren fest in der Hand der rechtsextremen Szene .

     

    Hallo zusammen,

    ich will hier einen möglichst kurze Skizze über die rechte Szene in Essen geben. Ich würde mich freuen wenn User aus anderen Städten das ähnlich machen würden.

    Die Rechte Szene in Essen ordne ich einmal grob in parteigebunden und anderweitig gebunden ein.

    Parteien

    Was Parteien angeht, so ist natürlich leider die AFD der größte Nenner. Die AFD sitzt mit 14 Leuten im Rat der Stadt. Konkret sind das aktuell:

    Peter Gerhard Sandow, Nicole Wilm, Guido Thorsten Reil, Andrea Schildan, Ottmar Wloch, Günter Franz Weiß, Gabriele Agnes Graf, Andreas Lojewski, Stefanie Becklinghaus, Dr. Hermann Postert, Hans-Dieter Hüschen, Julia Wortmann, Ulrike Marianne Wilmshöver, Ulrich Rudolf Nieroba.

    Die AFD erzielte bei der Kommunalwahl in 2025 damit einen Erfolg und in fast allen Wahlbezirken landete die AFD bei 10%. Bei Stadtteilen im Essener Norden lag die AFD bei fast 30% und ist damit in manchen dieser Stadtteilen die stärkste Kraft.

    Die AFD gibt sich im Rat der Stadt und auf anderen Bühnen einen "bürgerlichen" Anstrich und versucht eigentlich große negative Aufmerksamkeit in den Medien zu vermeiden. Abgesehen von Großveranstaltungen wie dem AFD-Landesparteitag, sucht die AFD in Essen selten die öffentliche Bühne. Das überlässt man anscheinend eher anderen Gruppen.

    Parteien die man inhaltlich auch durchaus in das rechte Spektrum einordnen kann (oder muss) wären in Essen das EBB (Essener Bürgerbündnis) und die Schwurbler von die Basis. Das EBB vertritt eine Politik die wirtschaftlich neo-liberal und sozial radikal-konservativ ist. In den letzten Jahren versucht man sich (meistens erfolglos) im Kulturkampf gegen alles was man als "woke" einordnet wie z.B. Fahrradfahrer (Stoppt den Fahrradwahnsinn!) Die Basis ist Essen ist zwar nicht aufgelöst, spielt aber eigentlich keinerlei Rolle mehr. Die Partei hatte sich während Corona 2021 gegründet und positionierte sich als Partei für Schwurbler und Verschwörungstheoretiker.

    Gruppen und Verbindungen

    Komplexer wird es dann wenn man sich die Achse der nicht parteilich gebundenen Gruppen anguckt.

    Hier haben wir eine Entwicklung die sich auch seit gut und gerne 20 Jahren entwickelt halt. Stadtteile wie Freisenbruch und zum Teil Steele, sind zum Rückzugsgebiet für Nazis aus NRW geworden. In Essen-Steele betreibt Christian "Bifi" Willing ein Umzungsunternehmen, direkt gegenüber der Kultureinrichtung GREND. Wenige Meter entfernt ist dann auch die "Sportsbar "300 die er auch betreib/besitzt". Willing ist hier eine Zentrale Achse in der Rechten Szene und verbindet Nazis mit Hooligans, der organisierten Kriminalität aus dem "Rockermilieu" und in den letzten Jahren auch mit Kampfsport wie MMA usw.

    In 2016 erfolgten dann auch die ersten so genannten "Spaziergänge" der Gruppe "Steeler Jungs" um Willing. Das waren nicht angemeldete Demonstrationen, bei der die Gruppe dann durch Steele gelaufen ist und die Allgemeinheit einschüchterte. Als Vorbild dienten damals wohl Aktionen wie z.B. "Hooligans gegen Salafismus" usw. Presse, Polizei und Bürgerschaft ignorierte das bewusst, bis es nicht mehr zu ignorieren war. Durch und um die Gruppe erfolgten Angriffe auf die nahe Kneipe "Freak Show" und das GREND. Mitunter mit Einsatz von Schusswaffen. Dazu zeigten sich dann auch sogar Verbindungen von Mitgliedern der lokalen Polizei zu dem Kreis von Willing. Die Steeler Jungs laufen seit einigen Jahren nicht mehr wirklich aktiv durch den Stadtteil, sind aber anderweitig präsent.

    Ein weiterer großer Teil dieser Achse ist dann die "Ultras-Szene" von Rot-Weiss-Essen. Hier übernahmen seit ca. 2015 Schritt für Schritt rechtsextreme die Szene und verdrängten bewusst politisch anderweitig ausgerichtete Gruppen und Personen aus dem Block und zum Teil komplett aus dem Stadion. Diverse Ultra-Gruppen behaupten "unpolitisch" zu sein, das ist aber schlichtweg gelogen. Durchgesetzt hat sich unter Führung bzw. Anleitung von Mitgliedern der "Alten Garde" klar rechtsradikales und rechtsextremistisches Personal. Gruppen wie "Freaks Essen" und "Vandalz" kann und muss man als rechtsradikal ausgerichtete Gruppen ansehen. Wie bereits beschrieben auch mit besten Verbindungen zu anderen Rechtsradikalen und der erwähnten Achse organisierte Kriminalität und Kampfsport.

    Hier zielt man insbesonders auf junge und oft noch minderjährige Menschen ab. Da schließt sich dann sozusagen auch der Kreis mit der Verbindung von der Partei "Die Heimat" und der Gruppe "Jung & Stark". Ersteres ist eine Nachfolgepartei der NPD und als Partei selbst belanglos. Allerdings findet seit Jahren in der ehemaligen Parteizentrale in Essen-Kray "offene Abende "statt bei denen man oft ungebundene Personen verknüpft. Zum Beispiel mit der rechtsextremen Gruppe "Jung & Stark". Die bindet rechtsextreme junge Menschen aus Essen, Wattenscheid, Bochum, Gelsenkirchen und bis hin nach Dortmund. Angesprochen werden junge Menschen hier nicht nur durch die bereits angesprochene Achse Fußball und Kampfsport, sondern auch zunehmend durch rechte Influencer auf Social Media. Die locken Jugendliche oft durch ersteinmal eher belanglose Themen an wie halt Sport, persönliche Fitness und Lifestyle umd dann in Content immer wieder ihre politische Haltung durchschimmern zu lassen.

    Das mal als kurze grobe Übersicht.

    Willkommen! (feddit.org)
     

    Hallo zusammen,

    dieses Sub dient dem Austausch und Information für Leute aus der Region die politisch eher "links" stehen. In heutigen Zeiten (2026) reicht es eigentlich schon kein Arschloch zu sein um als "links" zu gelten.

    Die Regeln zum Sub, sollten euch einen guten Hinweis geben welche Leute unerwünscht und dementsprechend im Gegenzug erwünscht sind. Das ist hier (nicht zwingend) einmarxistischer Lesezirkel oder eine Diskussionsgruppe für Hegel.

    Auch wenn Feddit noch vergleichweise "jung" ist und hier eher wenig bis keine Nazis unterwegs sind. So müsst ihr aber damit rechnen das entsprechende Leute hier mit lesen.

    Entsprechend ist Vorsicht wenn es um irgendwelche Informationen geht, die euch konkret identifizieren könnten.

    Viel Spass!

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