Mehr arbeiten = Wirtschaft ankurbeln?
Ich höre ständig von Politikern und irgendwelchen "Experten" genau diese Rhetorik. Aber sie ignorieren folgende Punkte:
• Wir sind keine Maschinen. Wer dauerhaft zu viel schuftet, wird krank oder ausgebrannt. In Japan sterben Leute an Überarbeitung ("Karoshi")
https://en.wikipedia.org/wiki/Karoshi
• Wenn es wirklich nur um Arbeitsstunden ginge, könnten wir ja alle Menschen durch Roboter ersetzen. Aber genau das will ja niemand. Also worum geht es wirklich?
• Fleiß garantiert keine Beförderung. Der Boss entscheidet aus reinem Bauchgefühl oder nach dem "Auftreten", wer befördert werden soll und wer nicht. Es existiert kein sichtbares, eindeutiges Level-System.
Meine Schlussfolgerung ist, dass das ganze "Mehr-arbeiten"-Narrativ nur existiert, damit man mehr Steuern zahlt.
Aber wenn die Regierung mit den derzeitigen Mitteln die Wirtschaft nicht ankurbeln kann, wie soll mehr Geld helfen? Und die Konsequenz? Noch mehr arbeiten. Wo hört das auf?
Seht ihr das auch so? oder bringt "Viel arbeiten" am Ende vielleicht doch etwas?
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