Ob er da schon einen potentiellen Käufer im Blick hat, der Kulturstaatsminister ganz ohne irgendwelche Beziehungen ins Medienbusiness?
Er war Chefredakteur der Zeitung Die Welt, der Berliner Morgenpost, des Focus und des von ihm gegründeten Magazins Cicero. 2012 gründete er gemeinsam mit seiner Ehefrau – der Publizistin und Verlegerin Christiane Goetz-Weimer – die Weimer Media Group, in der Titel wie Business Punk, The European oder WirtschaftsKurier verlegt werden.
Ich finde solche Verbindungen zwischen Politik und Wirtschaft immer schwierig.
Es ist dann schwer zu sagen, was die Motivation für eine Handlung ist. Ist es der politische Auftrag oder sind es wirtschaftliche Interessen? Ob das die eigenen oder die von Personen im persönlichen Umfeld sind, dürfte für die Zukunft des ZDF egal sein.
Psychologisch ist es natürlich sehr geschickt. Ich würde lieber weiter Rundfunkgebühren zahlen (sowieso, nur nicht in dieser Höhe), bevor das Tafelsilber von Nepokraten verscherbelt wird.
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