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Ob man der zunehmenden Aggression aus Moskau damit jedoch wirklich „angemessen“ entgegen tritt, wie Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) und Außenminister Johann Wadephul (CSU) am Dienstag verkündeten, wird zunehmend bezweifelt – auch innerhalb der Bundesregierung.

Das Vorgehen rund um einen angeblichen „Aktionsplan“ des Nationalen Sicherheitsrats wirft Fragen darüber auf, ob der Ernst der Lage vollumfänglich erfasst wird.

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Der neue Nationale Sicherheitsrat hatte diesen nach seiner ersten Sitzung im vergangenen Dezember verabschiedet, so zumindest teilte es die Bundesregierung mit. Die Mitteilung sorgte nach CORRECTIV-Informationen für Kopfschütteln in den zuständigen Abteilungen des Ministeriums. Der Vorwurf: Man agiere an der strategischen Realität vorbei und erfasse die Problemlage nicht.

Denn bei dem Aktionsplan soll es sich lediglich um eine Art geteiltes Google-Dokument handeln, das intern von manchen als „Wunschliste“ bezeichnet wird. Die Ressorts sollten demnach jeweils eintragen, was sie sich an Maßnahmen vorstellen können. Eine kohärente Strategie, Zuständigkeiten, Finanzierungen oder Deadlines beinhaltete die Liste aber auch über ein halbes Jahr später noch nicht, wie CORRECTIV aus dem Ministerium berichtet wird.

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all 5 comments

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[–] 14 points 8 hours ago

Wenn die Deutsche Regierung die Verteidigung auf Basis von geshare-ten google docs Dokumenten plant, dann ist aber auch wirklich alles verloren.

Vielleicht solltean bei solcher Unfähigkeit dann doch wieder auf Fax und Rohrpost umsteigen.

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  • [–] 1 point 5 hours ago*

    Was sollen sie denn stattdessen tun, wenn Krieg gegen Deutschland geführt wird? Pläne für ein souveränes Militär, das Deutschland nicht hat, aufstellen? Oder doch lieber Aufsätze schreiben, wie man die UN argumentativ davon überzeugt, dass Deutschland sich verteidigen darf? Ach nee, da gibt's ja Länder mit Vetorecht. 😅

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  • [–] 7 points 8 hours ago

    Denn bei dem Aktionsplan soll es sich lediglich um eine Art geteiltes Google-Dokument handeln

    Gut zu wissen! Dann kann man das ja einfach hacken und was anderes reinschreiben.

    So wird es vielleicht auch ein Mehrzweck-Dokument 😃

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  • [–] 4 points 7 hours ago*

    Ich sehe schon einen Regierungsvertreter in irgendeiner Talkshow sitzen, der dann meldet, dass 500 Maßnahmen umgesetzt wurden, von denen defacto 499 nichts bringen und eine nicht bezahlbar ist.

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  • [–] -1 points 7 hours ago

    trash artikel. da macht deutschland mal demokratie richtig indem es alle beteiligten zu wort kommen lässt.

    Die Ressorts sollten demnach jeweils eintragen, was sie sich an Maßnahmen vorstellen können.

    und dann schreibt correctiv da nen artikel drüber und zieht das in den dreck. die wünschen sich nämlich mehr autorität.

    Eine kohärente Strategie, Zuständigkeiten, Finanzierungen oder Deadlines

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