Deus vult!
post
Schrödingers Piusbrüder: Ob sie gerade mal wieder exkommuniziert sind oder schon wieder "drin", weiß man erst zum Zeitpunkt der Messung. Darin sind sie Katzen nicht unähnlich: Die wissen auch nie, ob sie raus oder rein wollen...
Mal wieder? Die spielen das Spiel doch schon seit 40 Jahren.
Exkommunikation hat heute leider einfach nicht mehr die Wirkung von früher (eben auch wegen der gesellschaftlich akzeptierten und gesetzlich garantierten Religionsfreiheit, die von der Piusbruderschaft abgelehnt wird), also wird das auch (wieder) langfristig nichts bringen, wenn nur symbolisch Einzelpersonen ausgeschlossen werden.
Solange sich das nicht wenigstens entsprechend auf den ganzen Verein und jeden, der sich nicht persönlich distanziert, erstreckt, ist diesem Haufen "Traditionalisten" (lies: Menschenhasser, ewig Gestrige und sogar Holocaustleugner - allesamt offen feindseelig gegenüber vielen verfassungsmäßig verbrieften Grundrechten) nicht beizukommen.
Gut. Kein Verlust. Es war höchste Zeit, diese senilen Spinner rauszuwerfen.
Irgendwas, irgendwas, Gang nach Canossa, irgendwas.
Eher der Gang von Canossa:
1988 spendete Lefebvre den Bruderschaftsangehörigen Richard Williamson, Alfonso de Galarreta, Bernard Tissier de Mallerais und Bernard Fellay die Bischofsweihe, nachdem eine Einigung mit den römischen Behörden kurz zuvor knapp gescheitert war. Die nach katholischem Kirchenrecht illegalen Weihen führten zur Exkommunikation aller Beteiligten. Die Exkommunikation der vier Bischöfe wurde am 21. Januar 2009 von Papst Benedikt XVI. aufgehoben, was den Auftakt eines kurzzeitigen Verhandlungs- und Annäherungsprozesses bildete, der eine volle Wiedereingliederung der Bruderschaft ermöglichen sollte und 2011 trotz weitreichender Zugeständnisse des Papstes und Befürwortung durch den damaligen Generaloberen Fellay an der Verweigerungshaltung maßgebender Bruderschaftsmitglieder und der sie finanzierenden Anhänger scheiterte.
https://de.wikipedia.org/wiki/Priesterbruderschaft_St._Pius_X.
all 8 comments