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[–] 68 points 3 months ago (8 children)

Alexander Dobrindt meint, 563 Euro seien zu viel für das Existenzminimum. Alexander Dobrindt sollte vielleicht ab und an seine kleine konservative Steigbügelhalter-Blase verlassen und Realität tanken.

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  • [–] 40 points 3 months ago* (7 children)

    Das ist doch genau das Problem, was wir in Deutschland haben... die haben überhaupt keinen Bezug mehr zur Realität. In ihrer Bubble lebt es sich super angenehm. Da ist für alles gesorgt, es gibt extra Kinderbetreuung, Hort, Schule und so weiter, ganz zu Schweigen vom stattlichen Gehalt.

    Dann sowas rauszuhauen, für Leute, die jeden Tag Nudeln mit Tomatensoße essen... das ist schon eigentlich frech und Menschenunwürdig!

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  • [–] 16 points 3 months ago (4 children)

    Nein, das Problem ist: Er weiß, dass er damit beim Bürger punkten kann. Die Mehrzahl hier gönnt niemanden irgend etwas.

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  • [–] 2 points 3 months ago* (3 children)

    Er weiß, dass er damit beim Bürger punkten kann. Die Mehrzahl hier gönnt niemanden irgend etwas.

    ich glaube, beides stimmt nicht. die idee dass jemand so sagt, hmm, "500€ einkommen im monat sind zu viel", ne dem kann ich nicht zustimmen. ich denke eher dass ein großer teil der menschen im wesentlichen für den ausbau von sozialleistungen ist. das problem ist eher das, dass es für normalsterbliche menschen zunehmend schwieriger wird gute auskünfte über politik zu finden. praktisch alle schmierblätter sind ja eigentlich nur voll mit ablenkungsmanöver. auf der titelseite ist entweder fußball oder der song contest, in jedem fall hast du als normaler mensch praktisch derzeit keine ernstzunehmende möglichkeit, herauszufinden, was die tatsächliche reale wirkung wäre, eine gewisse person zu wählen. es gibt einfach kein einfach einzusehendes register darüber welche politikergruppe für was steht.

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  • [–] 2 points 3 months ago (2 children)

    ich denke eher dass ein großer teil der menschen im wesentlichen für den ausbau von sozialleistungen ist

    Die letzten Wahlen und die aktuellen Sonntagsfragen sagen leider etwas anderes.

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  • [–] 1 point 3 months ago* (1 child)

    haben die menschen auch dafür gestimmt, weniger geld zu bekommen, oder haben sie wegen völlig anderer themen sich ablenken lassen?

    antworte jetzt nicht einfach mit "ja". ich meinte, welches von beiden ist es?

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  • [–] 1 point 3 months ago

    Evtl ist es eine ungesunde Mischung aus beiden.

    1. Ja, es gibt zu viele Menschen, die es nicht einsehen "Sozialschmarotzern" (ekelhafte Einordnung von Menschen) Geld "in den Arsch" zu schieben (genau so viel zu oft gehört)

    2. Auch ja, Leute haben sich ablenken lassen, aber auch aus genauso ekelhaften Gründen. Der Flüchtling ist momentan bei vielen Bürgern als "Giftpilz der Nation" angekommen. Daran ist nicht nur die AgD Schuld sondern alle sich anbiedernde Parteien und Medien.

    3. Auch aber: Wenn gerade im Osten die AgD als Partei des kleinen Mannes wahrgenommen wird (falscher können sie dabei nicht liegen), ist entweder ein Mangel politischer Bildung vorhanden oder der Irrglaube nur der Erlaubnis gebende Gedanke dem eigenen Rassismus nachzugeben. (Gilt auch für Arbeiter die CxU wählen

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  • [–] 45 points 3 months ago (6 children)

    Wie wäre es mit einer einfache Selbstüberprüfung. Die Minister des Bundes leben einfach mal 6 Monate vom Regelsatz und entscheiden dann über ihre Existenz. /s

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  • [–] 8 points 3 months ago* (last edited 3 months ago) (1 child)

    Verständlich. Nach meinen monatlichen Mieteinnahmen, Dividenden, Zuwendungen und Lobbygeldern brauche ich auch keine 500 euro mehr. Weiss nicht warum sich die Sozialempfänger so aufregen. Einfach mal 4 Wochen weniger Luxusurlaub in Monaco machen, oder die 2. Haushaltshilfe entlassen, oder statt Fahrer einfach mal selbst mit dem Dienstwagen auf Arbeit fahren.

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  • [–] 2 points 3 months ago

    Kann ja wohl nicht der Staat ausbaden müssen, dass die Bürgergeldempfänger nicht frühzeitig ihr Erbe in ein robustes Investmentportfolio investiert haben. Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied!

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  • [–] 7 points 3 months ago

    Kein scheiß, in dem Fall sollte genau das passieren. Es gibt so ein paar Sachen, wo die, die darüber entscheiden, die Effekte der Entscheidung spüren müssen, und das wäre so eins wo das der Fall ist.

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  • [–] 41 points 3 months ago

    Und ich halte die Bezahlung unserer Politiker, in Anbetracht der Leistung, bzgl. zukunftsorientierter Politik, für unangemessen hoch.

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  • [–] 30 points 3 months ago

    klassenfeind

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  • [–] 27 points 3 months ago
    [–] 24 points 3 months ago (5 children)

    Die eigentlichen Gewinner des Bürgergelds sind die Vermieter, die absolute Ruinen für riesige Gewinne vermieten dürfen. Deswegen sind die Ausgaben fürs Bürgergeld auch so hoch und steigend. Um das zu ändern müsste die CDU aber Politik machen die Normalverdienern hilft und das darf einfach nicht sein!

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  • [–] 4 points 3 months ago (2 children)

    Um das zu ändern müsste die CDU aber Politik machen die Normalverdienern hilft

    SPD, Grüne und FDP hätten das auch machen können und könnten weiterhin Bauland in den von ihnen regierten Kommunen anbieten, bis die Mietpreise sinken.

    Es gibt einen überparteilichen Konsens, die Mieten hoch zu halten.

    Ansonsten volle Zustimmung.

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  • [–] 2 points 3 months ago (1 child)

    polemik

    dein kommentar enthält null sachverstand darüber wie man denn nun die mieten konkret senkt. da steht einfach nur "leute, macht's mal was", während der kognitive prozess, tatsächlich gute politik zu machen, ausgeblendet wird.

    wie würdest du denn die mieten senken wenn du von heute auf morgen im parlament wärst?

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  • [–] 2 points 3 months ago

    Hey da bort jemand tiefer und ich bin voll an Bord. Kennst du die Berliner Initiative "Deutsche Wohnen & Co enteignen"? Ein positiver Volksentscheid wird vom berliner Parlament seit 5 Jahren nicht umgesetzt. Inzwischen ist so viel Zeit vergangen, dass es Studien gibt, die messen ob es die Mieten senken würde oder nicht. Rate mal was dabei raus kam.

    Du hast naturlich mit deiner Implikation Recht, dass das ein schwieriges Unterfangen ist, insbesondere kurzfristig (langfristig gibt es das erprobte Wiener Modell). Diese Regierung vertritt aber die die Rechte der Vermieter viel mehr als die Rechte der Mieter und versucht es deswegen gar nicht erst.

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  • [–] 21 points 3 months ago (4 children)

    Ah jaaa. Der Herr Dobrindt verdient bekommt 34.000€ Brutto pro Monat.

    Ein Bilderbuchbeispiel der Nomenklatura.

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  • [–] 6 points 3 months ago (3 children)

    Jaja, die Männer aus der Mitte, wer kennt sie nicht...

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  • [–] 11 points 3 months ago (2 children)

    Ich hab hier gerade eine Stellenanzeige vor mir liegen wo von 36.000€ - 48.000€ JAHRESGEHALT gesprochen wird.

    Der bekommt in zwei Monaten ernsthaft mehr als der Job in einen Jahr zahlt...

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  • [–] 6 points 3 months ago (1 child)

    Ja, so wird es der eigentlichen Mitte auch gehen, deswegen sind diese Gehälter eigentlich völlig übertrieben. Was leistet diese Person so viel mehr, als ein Büroangestellter?

    Zu diesem Gehalt kommen ja dann noch die Kosten fürs Büro, Angestellte, Auto, usw usw.

    Und dann ist es den Herren immer noch nicht genug, dann müssen noch Aufsichtsratposten her oder Beraterstellen.

    Mal ganz davon ab, dass ich mich von solchen "Experten", die real nichts gebacken bekommen, nicht beraten lassen würde, aber das sind sowieso nur Alibi-Stellen, wo halt Geld verschoben wird für den ein oder anderen Gefallen...

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  • [–] 7 points 3 months ago

    Und dann ist es den Herren immer noch nicht genug, dann müssen noch Aufsichtsratposten her oder Beraterstellen.

    Das finde ich in der ganzen Konstellation am problematischsten. Ich würde Politikern ein gutes Gehalt wirklich gönnen, allerdings nur in Kombination eines Verbots von Nebentätigkeiten und absoluter Transparenz über jegliche Lobbykontakte.

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  • [–] 17 points 3 months ago

    Aha, das erklärt warum in den Niederlanden, wo Bürgergeld etwa 1500 € pro Monat für Alleinstehenden ist, diese Leute so in Luxus leben. /s

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  • [–] 10 points 3 months ago* (7 children)

    Wird das nicht gefühlt alle zwei Wochen von irgendwelchen Sozialgerichten auf zu hoch oder zu niedrig abgeklopft? Welche Erkenntnis erhofft sich Dobrindt hier?

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  • [–] 6 points 3 months ago

    Ich fürchte der erhofft sich einfach nur gute Presse für seine Wähler und evtl. etwas Ablenkung von seiner eigentlichen Arbeit.

    Tatsächliche Informationen dürften hier wenig interessant sein, zumal der aktuelle Satz ja nicht vom Himmel geflogen ist. Aber Dobrint, der damit nichts zu tun hat und dessen Ministerium durch die rechtlich fragwürdigen Grenzkontrollen selbst unnötig Geld verbrennt hat da halt eine Vermutung. Dazu wird noch die hohe Gesamtsumme in den Raum geworfen, als ob die für sich etwas aussagen würde.

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  • [–] [S] 2 points 3 months ago* (last edited 3 months ago) (5 children)

    Welche Erkenntnis erhofft sich Dobrindt hier?

    Seine ganze Existenz ist ein einziger Sturmangriff auf unsere liberale Demokratie auf Grundlage des GG. Ich denke der erhofft sich, die Demokratie im Land auf Dauer sturmreif zu schießen. So wie die ganzen rechten Vögel in den Unionsparteien.

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  • [–] 3 points 3 months ago* (4 children)

    Die erhoffte Erkenntnis ist: "Ja, der deutsche Wähler ist nach wie vor im geisteskranken Wahn gefangen, und das menschenverachtende Gepolter resultiert weiterhin in mehr Stimmen für Rechts".

    Und damit wird er wie immer Recht haben. Dass die C*U dann nur noch Juniorpartner für Faschisten ist, ist für ihn ja kein Problem. Hauptsache weiter an der Macht und sich bereichern.

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  • [–] 1 point 3 months ago (3 children)

    Dass die C*U dann nur noch Juniorpartner für Faschisten ist

    Das droht die CDU nur. Die AfD wird nie 50+ Stimmen bekommen, aber CDU und AfD schon. Damit hat links nie die absolute Mehrheit und die CDU ist Teil jeder Regierung.

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  • [–] 3 points 3 months ago* (2 children)

    Das funktioniert aber auf Dauer nicht. Die C*U-geführte Politk gegen das Land verschleißt gerade die SPD völlig (die C*U selber verliert auch ein wenig, aber verhältnismäßig weniger, weil deren Wähler eh hirntot sind). Was soll danach kommen? C*D-SPD-Grüne? Dann C*U-SPD-Grüne-Linke?

    Man kann halt nicht unentwegt rhetorisch und durch Scheißpolitik die AfD weiter nach vorne bringen, ohne dass sie irgendwann die einzige Regierungsoption sind. Und wenn man den üblichen Populisten der Union zuhört wird die Kooperation mit der AfD ja bereits immer wieder ins Spiel gebracht, um die Idee zu normalisieren.

    Die "Drohung" ist nur solange eine, wie sich andere Parteien erpressen lassen und es überhaupt die realistische Möglichkeit gibt. Danach wird sie zur Realität.

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  • [–] 1 point 3 months ago (1 child)

    Was soll danach kommen? CD-SPD-Grüne? Dann CU-SPD-Grüne-Linke?

    Ja. Wenn es dazu kommt. Wir bereiten uns auf den grossen Krieg ab 2030 vor. Dazu die KI Entwicklung. In 10 Jahren wird viel passieren.

    Man kann halt nicht unentwegt rhetorisch und durch Scheißpolitik die AfD weiter nach vorne bringen, ohne dass sie irgendwann die einzige Regierungsoption sind.

    Kann man, weil selbst 1933 nicht 50% geholt wurden.

    Das einzige was die CDU aufhalten könnte wäre eine weitere konservative Partei.

    Die “Drohung” ist nur solange eine, wie sich andere Parteien erpressen lassen

    Da hab ich leider keine Zweifel, dass das geht.

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  • [–] 3 points 3 months ago

    Das einzige was die CDU aufhalten könnte wäre eine weitere konservative Partei.

    Und damit sind wir dann bei meiner ursprünglichen Aussage: Deutsche Wähler können nur Rechts, Rechts, Rechts, komme was wolle, und jammern dann trotzdem, dass die Linken, die sie nicht wählen, es ja auch nicht besser machen.

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  • [–] 9 points 3 months ago

    Ich vermute, dass die Meinung des Herrn Innenministers nicht mehr als das bare Denkminimum abdeckt.

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  • [–] 8 points 3 months ago*

    Ich halte die Anzahl der verbleibenden Tage dieser Regierung für zu hoch

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