Wieso drängt man nicht, unabhängig von fossilen Energieträgern zu werden?
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Ich bin auch fasziniert und erschrocken, wie wenig ernst genommen die aktuelle Krise wird in diesem Land. Wir können aktuell jeden Tag erstaunlich große Prozentzahlen der fossilen Energieinfrastruktur in Flammen aufgehen sehen. Die Videos sind für alle zu sehen. Gerade gestern haben wir den iranischen Angriff auf die katharischen LNG-Häfen gesehen und haben auch die Ankündigung gelesen, dass 17% der katarischen LNG-Exportkapazität jetzt erst einmal futsch sind. Und das ist heftig.
Gleichzeitig liest man, wenn man jetzt die Startseite der Tagesschau öffnet, nichts darüber, dass aktuell ein gigantischer Anteil der fossilen Lieferkapazitäten wegbricht und sich das auch nicht so schnell wieder regeneriert, sondern wir sehen Ablenkungsgeplänkel über die Frequenz von Preiserhöhungen auf Tankstellen. Spoiler: wenn die Liefersituation für Öl aktuell im wahrsten Sinne des Wortes niederbrennt, wird es auch mit einer wöchentlichen Preiserhöhung sehr, sehr schnell sehr, sehr teuer werden. Darauf kann man sich einstellen, aber es wird alles komplett verschnarcht.
Da wird dann die strategische Ölreserve freigegeben, den Benzinpreis jetzt zu senken, obwohl wir sie demnächst sehr, sehr bitter nötig haben werden. Es wird schlicht und einfach kein Weg daran vorbeiführen, dass wir den Verbrauch radikal senken. Und dann reden wir realistisch gesehen über Rationierung. Der Urlaubsflug ist halt nicht so wichtig wie dass Leute den Heizöltank für den nächsten Winter füllen können.
Desto schlechter Deutschland in dieser Krise geführt wird, desto mehr Geld werden die Öl und Gaskonzerne machen. Außerdem müsste sich dann die Union hinstellen und als aller erstes Habecks Heizungsgesetz und den EU Verbrennerausstieg anzugreifen und da eine 180 Gradwende zu machen. Das wäre peinlich vor der Wahl am Sonntag.
Alter Verwalter, das liest sich, als hätte es Captain Obvious höchstselbst in die Tasten geklimpert.
Allgemeinplätze und Plattitüden aneinandergereiht. Und natürlich dem Endverbraucher die Verantwortung in die Schuhe schieben, nach unten treten ist ja immer am einfachsten.
Ja, kann man alles machen, macht auch alles irgendwie Sinn, aber die wirklich richtigen Schlüsse werden mal wieder nicht gezogen und die tatsächlichen Verursacher nicht angesprochen. Hauptsache weiterhin den Schrein des heiligen schwarzen Energiesaftes anbeten.
Also aus der Union kommt gerade, dass man halt in Deutschland einfach mehr Erdöl fördern sollte...
Aus der Ecke erwarte ich auch nix, die haben zuviel am Gas geschnüffelt, wahlweise aus der russischen Pipeline oder aus dem amerikanischen LNG-Tanker.
Das Öl wird für die Lackproduktion benötigt, um den Flüssigkeitsbedarf der Union zu stillen. Unvorstellbar, wenn die wie gemeine Bürgerliche Wasser trinken müssten.
Ich lach mich schlapp 🤣🤣🤣 Homeoffice mit 10Mbit im Haushalt.
Was ist das Problem? Citrix/Remote Desktop funktioniert mit 10 MBit grundsätzlich ganz gut.
Im Haushalt sind öfters Menschen nicht alleine.
Hol dir was besseres rein? Es gibt heutzutage viele Möglichkeiten, einigermaßen schnelles Internet zu bekommen.
Ein Stoßgebet an Starlink und dir wird geholfen
Musk noch mehr geben um die AfD zu unterstützen? Nein danke :)
hast du mal geschaut was das kostet?
Ja, 30 euro im Monat. Selbst 70 sollten für den Broterwerb doch drin sein, sind steuerlich absetzbar und günstiger als ein Auto im Unterhalt.
Aber Elmo Geld geben 🤢
… vs. absoluten Monarchien mit groteskem Menschenrechtsverstand Geld geben: Ein Tradeoff. Alternative ist in politischer Schönheit untergehen oder umziehen oder Eauto kaufen (omg aber nicht von Elong, nein, das geht natürlich nicht) oder 5G Router (iieh Telekom) kaufen oder oder oder.

Hmm, interessant. Ich hatte das so in Erinnerung, dass das 100€/Monat kostet.
Ja, ist mittlerweile echt wettbewerbsfähig. Hätte ich nicht 180 MBit DSL würde ich drüber nachdenken. Das wäre sogar günstiger als Telekom aber schlechtere Latenz minimal. Bei einem Arbeitskollegen fällt es mir aber bei Video Calls in der Regel nicht auf.
Glasfaser wird hier leider auch noch nicht ausgespart
Homeoffice
Das erinnert mich ein bisschen daran, wie es 2019 hieß, Masken zu tragen sei absolut inakzeptabel (wenn das muslimische Frauen machen, oder sonst angeblich wegen Terrorgefahr) aber 2020 wurde es dann plötzlich zur Vorschrift, dass jeder Masken tragen muss.
Dann hieß es während Covid, man muss Homeoffice machen wo immer es möglich ist um sich und andere zu schützen und die Wirtschaft am laufen zu halten, dann 2022-2023 hieß es "nein, Homeoffice ist jetzt doch wieder unmöglich". Jetzt heißt es wieder "wir müssen alle mehr Homeoffice machen". Das Pendel schlägt zwischen "unmöglich" und "notwendig" hin und her.
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