Sorry fürs pampig sein. Da geht es um die Umsätze der Unternehmen die KI nutzen. Also beispielsweise beliebiges Unternehmen nennen wir es BASF hat zuvor 40 GraphikdesignerInnen benötigt in der Werbeabteilung. Nun benötigt BASF nur noch 15, 25 davon werden entlassen. Die Umsätze die diese 25 GraphikdesignerInnen nun generiert haben und jetzt durch KI ersetzt will man besteuern. Wie misst man nun aber den generierten Umsatz einer Person in der Werbeabteilung? Die Unternehmen wissen das ja teilweise selbst nicht welchen Anteil am Umsatz diese Arbeit hat.
Oder anderes Beispiel: in-house Softwareentwicklung. Da schraubt ein Team aus 5 EntwicklerInnen an einer Software für schönere Zeiterfassung. Projektdauer 2 Jahre. Welchen Umsatz machen die? Da kann man sich natürlich schon irgendwelche Zahlen aus'm Hut ziehen wenn man die ersparte Zeit pro MitarbeiterIn bei der Zeiterfassung schätzt. Aber welches Interesse hätte die Firma sich da besteuern zu lassen? Das rechnet man sich dann schlecht, am Ende des Tages hat man sich "verschätzt" bei der Effizienz der Software und man zahlt keine Steuern.
Und da reden wir gerade noch von einigermaßen greifbaren Ausmaßen. Was ist mit den 20 "persönlichen" Mails die der Vertriebler Freitag 5 min vor Feierabend am seine Kunden raushaut? Oder die Zeitersparnis die der Monteur hat weil er die 687 Seiten PDF Anleitung von der KI zusammen fassen lässt statt selbst zu lesen?
Man könnte jetzt natürlich sagen die Kosten die deutsche Unternehmen für KI ausgeben werden besteuert. Das wäre aber eine andere Mechanik. Das wäre leicht umzusetzen, hat jedoch mit der Idee dass man durch KI entfallene Jobs besteuern möchte wenig zu tun. Man kann keine Korrelation herstellen wie 400€ KI Ausgaben sind 1 Job als Softwareentwickler.