Die Spitzenpolitik scheint noch nicht zu einer abschließenden Beurteilung der Initiative gekommen zu sein - missbilligt aber mit klaren Worten jegliche Gewalt.

Darunter noch einige Stimmen verschiedener Parteivertreter, von denen sich die meisten nicht auf die berechtigten und gewaltfrei kommunizierten Anliegen der 120.000 Demonstrierenden beziehen, sondern auf heraufbeschworene Gewaltexzesse einzelner (nach den eigentlichen Demonstrationen).

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[+] -9 points 7 hours ago (1 child)

Also ja, aber diese Spaltung in gute Protestierende (friedlich, weiß, nicht radikal) und böse Protestierende (gewalbereit, migrantisch, radikal) macht doch genz-regelt selbst mit, indem sich von jeglicher Gewalt distanziert wird. Klar meinen sie das nicht rassistisch und antilinks, aber was halt bei denjenigen ankommt ist "ihr sollt bei uns nicht mitmachen", weil es halt im Kontext der aktuellen rassistischen Hetze und umgreifender antilinker Rhetorik gesagt wird.

Deswegen habe ich nach gefragt, weil für mich die Paralellen so stark sind und ich nicht ganz checke, warum die irgendwie von anderen nicht so bewertet werden.

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  • [–] 6 points 5 hours ago* (last edited 5 hours ago)

    Da erzählt ein Innenminister in Deutschland was von Menschen aus dem „gewaltbereiten immigrantischen Milieu“ und dir kommt das nicht direkt im Strahl?

    Diese absurde Panikmache im Vorfeld der Demos war auch komplett daneben. Schön allen Angst machen, dass es da knallt, damit auch schön viele lieber zu Hause bleiben.

    Auch dann die absolut gerechtfertigten Demonstrationen im gesamten Bundesgebiet zu deligitimieren, indem man sie komplett mit vergleichsweise kleinen Konfrontationen insbesondere NACH den Demos verknüpft finde ich komplett daneben.

    Ich selbst war auf einer der Demonstrationen und es war absolut friedlich von Seiten der Protestierenden. Das dann den Ordnungskräften zuzuschreiben ist dann auch nur noch arrogant.

    Ich hoffe sehr, dass in Zukunft mehr Menschen auf die Straße gehen und dafür einstehen, was aus ihrer Sicht moralisch richtig und wichtig ist. Ich freue mich drauf, euch dort zu sehen!

    Edit: Um nochmal ein wenig auf deinen Kommentar einzugehen, nachdem ich mich erstmal ausgekotzt habe - Aus meiner Sicht absolut nicht vergleichbar, da es bei den Demos jetzt darum gehen muss, die Menschen zu erreichen und zu mobilisieren. Das kann für die große Masse aus meiner Sicht hier in Deutschland nicht über Gewaltaufrufe statt finden.

    Ich habe mich übrigens von der Demo auch als nicht Gen Z angesprochen gefühlt, weil es um den Zweck der Demo geht und nicht irgendein quarkiges Gatekeeping. Wird Zeit, dass wir uns auf das Ziel konzentrieren und den Rest bei Seite lassen.

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