. Denn auch, wenn wir morgen die Kernfusion perfektionieren,
Werden wir nicht, denn um mit heutzutage erforschten Reaktionen ein Kernfusionskraftwerk zu betreiben, müssten wir in grossem Massstab Tritium erzeugen. Die beiden bekannten Verfahren ist die Kernchemie in einer Wasserstoffbombe (da erzeugt eine Fissionsstufe, d.h. eingebaute konventionelle Atombombe) das Tritium aus Lithium.
Der andere Weg ist ein Schwerwasser-Uranreaktor. Der verbraucht ...na, Uran. Und zwar in Massen.
Wie das im Fusionskraftwerk gehen könnte, dazu gibt es luftige Konzepte. In der Realität wissen wir gar nicht, wie das geht. Wir kennen keine Materialien, die den nötigen Bedingungen stand halten, und wir wissen auch nicht, ob es ausserhalb der thermonuklearen Bomben erreichbar ist, dass jede Reaktion eines Tritiumatoms mehr als ein verwertbares neues Tritiumatom erzeugt. Dies aber ist Grundbedingung für den Betrieb eines D-T Kraftwerks.
Ist halt wie wenn Leonardo da Vinci 1488 einen Hubschrauber zeichnet und ein Projektmanager meint, "kriegen wir in 3 Jahren hin, Antrieb geht mit einer Handkurbel."
Energetisch möglich wurde angetriebener Flug 1864 - fast 400 Jahre später - mit dem Ottomotor - nachdem die Brüder Lilienthal Wright erst noch das für jeden sicherem Flug massgebliche Steuerungsproblem erkannten und 1903 lösten.