Und da mögen die meisten keine wettbewerbsfreie Wirtschaft, so dass das in Unterdrückung endet.
Die Aussage verstehe ich nicht.
Aber nicht von ihnen.
Doch. China behauptet kommunistisch zu sein, in Wahrheit bereichern sich die Partei- und Wirtschaftsbonzen auf Kosten der Bevölkerung. Xis Korruptionskampf ist ein Instrument mit dem Abweichler auf Linie gebracht werden: Korrupt sind alle, in dem Moment in dem sich jemand gegen die Staatführung stellt wird er für Korrpution angeklagt und verurteilt. China ist nicht das versprochene Arbeiterparadies sondern ein imperialistischer Staat mit kapitalisitischer Wirtschaft der sich den Anstrich des Sozialismus gibt.
Und wo China jetzt unabhängig werden kann, fängt der Westen an, den Sack zuzuziehen
Entweder China ist schwach und abhängig oder aber stark und unabhängig, entscheide dich.
Die KP könnte die Lebensbedingungen der Chinesen massiv verbessern, allein das hat keine Priorität. Stattdessen werden auf kosten der Bevölkerung regionale und lokale Machtinteressen verfolgt sowie Gewinne für die obersten x Prozent erwirtschaftet. Die Schere zwischen arm und reich (ein Ding das es in einem sozialistischen Staat per Definiton eigentlich nicht geben sollte) geht auch hier immer weiter auseinander.
Wenn man schnell genug Innovation betreibt, kommt der Westen nicht mit.
Bis jetzt hat China vornehmlich westliche Technologie kopiert und verbessert. Eigentständige chinesische Entwicklungen die dem westen überlegen sind, lassen weiter auf sich warten. Das Problem ist, das ein System in dem Autoritäten aufgrund kultureller Prägung (Konfuzianismus) und aktueller politischer Lage (authoritäre Herrschaft von Xi und der KP) nicht zu hinterfragen sind sich schwer damit tun neue Dinge zu entwickeln da genau das eine der Vorraussetzungen für Neuerungen ist.
Das kann dank KI in einer direkten Demokratie dauernd passieren.
Wird es auch, weil der Bürger dank des aktullen System zur Unmündigkeit erzogen wurde. Da aber jede Entscheidung neu abgestimmt wird, kann ein Lernprozess einsetzen der dafür sorgt, dass verlässliche Quellen (und meintewegen Repräsentanten) identifiziert und echt Kompentenzen erworben werden.
Die Einführung direkter Demokratie wird erstmal zu schlechten Entscheidungen führen... allerdings tut das das aktuelle System auch, anders als bei direkter Demokratie ohne Perspektive zur Besserung sondern eher im Gegenteil.
Wie du sagst: Wir werden Manipulation nie verhindern können. Aber wir können die Wähler motivieren sich selbst verlässliche Quellen zu suchen (wenn ich merke, dass ich aufgrund der Bild zum dritten mal eine schlechte Entscheidung getroffen habe suche ich mir vermutlich eine neue Zeitung).
Thema Stimmenkauf:
Da es kein Moratorium für getroffene Entscheidungen gibt ergibt sich bei einzelnen Themen ein Kreislauf an dessen Ende der Manipulierer soviel Geld für Stimmen ausgeben muss, dass er die Gesellschat letztlich dafür bezahlt seinen Mist mit zu machen. Im Zweifelsfall steigen die Kosten für den Stimmenkauf mit jeder neuen Abstimmung zum gleichen Thema weiter an bis es irgendwann unrentabel wird.
Das zeigt, dass direkte Wahlen an sich auch anfällig sind. Dazu sollte man noch eine Idee haben, bevor man direkte Demokratie einführt.
Das wird, auch in dem Konzept was du mir geschickt hast, durch die jederzeit kündbare Mandatierung behoben: In einem System das auf Liquid Democracy basiert wäre Trump nach den ersten unpopulären Entscheidungen direkt abgewählt worden weil ihm eine Mehrheit das Mandat entzogen hätte. Die aktuellen Probleme mit den Repräsentanten resuliteren hauptsächlich aus festen Amtszeiten in denen diese tun und lassen können was ihnen beliebt.