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Das bedeutet auch heute: Der MDR verliert in Sachsen-Anhalt seine journalistischen Kräfte, ganz ohne die AfD. Verdi forderte von den Senderleitungen, „nun notwendige Veränderungen sozial verantwortlich zu gestalten. Strukturreformen dürfen nicht einseitig zulasten der Beschäftigten gehen."
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Dass beim MDR super Menschen mit interessanten Zugängen, Ideen und mit Haltung arbeiten, hört man immer wieder. Aber diese Qualität reibe sich an den Strukturen des MDR, erzählt eine Person aus Redaktionskreisen. Sie berichtet von Unzufriedenheit darüber, dass man – je nach Vorgesetzter oder Vorgesetztem – bestimmte Themen nicht anfassen könne. Und dass unklar sei, warum.
„Es herrscht zwar kein Verbot, aber die Strukturen sind hierarchisch“, sagt eine andere Person. In der Leitungsebene hätten viele Leute Angst, ihre Nutzer*innen zu verärgern, indem sie sie belehrten. Auch gebe es die Wahrnehmung in der Redaktion, dass keine sensible Strategie bestehe, wie man mit und über die AfD berichtet. Dazu kämen die Intransparenz und Unklarheit, so ein Redaktionsmitglied. „Wir sitzen da manchmal nach Mitarbeiterversammlungen zusammen, schauen uns an und fragen uns: Worüber wurde hier eigentlich gerade geredet?“ Der MDR sagt auf Anfrage dazu, dass er seine Mitarbeitenden grundsätzlich fortlaufend über aktuelle Entwicklungen informiere und mit ihnen im Austausch stehe.
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