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[–] 37 points 1 day ago (3 children)

Und genau deshalb will die AfD das ja auch. Schließlich geht's der AfD gut, wenn's Deutschland schlecht geht. Ganz zu schweigen davon, dass die Leute, die die AfD finanziell unterstützen, genug Ressourcen haben, um deutsche Industrie aufzukaufen, sobald die D-Mark dann fällt und die Firmen verramscht werden.
Ich verstehe ehrlich nicht, warum gerade die Ossis das mitmachen wollen, wenn sie das allesamt durch die Treuhand hautnah miterlebt haben.

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  • [–] 15 points 1 day ago (1 child)

    Ich verstehe ehrlich nicht, warum gerade die Ossis das mitmachen wollen, wenn sie das allesamt durch die Treuhand hautnah miterlebt haben.

    Weil einige Ossis die Treuhand als den einzigen Grund ansehen, dass die Wirtschaft im Osten so runter gekommen ist. Was allerdings für diese dann auch bedeutet, dass die Diktatur der DDR Stabilität und ein durchaus gutes Leben erlaubt hat, während die Demokratie das alles mit der Treuhand und co zerstört hat.

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  • [–] 3 points 1 day ago (1 child)

    Und diese Schlussfolgerung wäre noch nicht einmal völlig falsch...

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  • [–] 5 points 1 day ago

    Das eine Revolution keine Stabilität bringt ist irgendwo logisch. Allerdings haben wir mittlerweile auch genug Zeit gehabt um zu sehen, wie gut es im Osten gelaufen ist. Da muss man halt wirklich erkennen, dass die regionalen Wirtschaftlichen Unterschiede in Deutschland geringer sind, als die in Italien, Spanien, Frankreich oder dem Vereinigten Königreich. Das sind alles Länder die in letzter Zeit keine Mauer mit Schießbefehl einmal queer durchs Land hatten. Man ignoriert dabei ja auch gerne Berlin, was in den letzten Jahren der Start-Up Hub in Deutschland war. Ansonsten ist dort viel sehr ländlich und auch Bundesländer wie Schleswig Holstein haben ähnlich wenige riesige Unternehmen wie die meisten Ostbundesländer.

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  • [+] -19 points 1 day ago* (last edited 1 day ago) (3 children)

    Ich verstehe ehrlich nicht, warum gerade die Ossis das mitmachen wollen

    @DmMacniel@feddit.org

    'Das' will die AfD gar nicht. Die AfD will Europa nicht zerstören sondern in eine Wirtschaftsunion zurückbauen:

    Wir sind deshalb dagegen, die Europäische Union in einen zentralistischen Bundesstaat umzuwandeln. Sollten sich unsere grundlegenden Reformansätze im bestehenden System der EU nicht verwirklichen lassen, streben wir einen Austritt Deutschlands, bzw. eine demokratische Auflösung der Europäischen Union und die Neugründung einer Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft an.

    https://www.afd.de/grundsatzprogramm/#2

    Weil die Ossis den Propagandastaat DDR erlebt haben, ist ihnen suspekt, dass die staatlichen Medien die AfD so wie hier verzerrt darstellen.

    durch die Treuhand hautnah miterlebt haben.

    Wenn die BRD in der EU liquidiert wird wie die DDR in der BRD dann will man das wahrscheinlich als Ossi nicht noch einmal erleben.

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  • [–] 3 points 1 day ago* (1 child)

    Die AfD könnte ja ihre merkwürdigen Vorstellungen von Dexit, DM, EWG ganz normal auf dem "Marktplatz der Ideen" anbieten, und gucken, wer für so einen Blödsinn stimmt.

    Diese kaputte Europapolitik ist ja aber nur Beilage. Kern der AfD ist ja Menschenverachtung und Demokratieverachtung. Deshalb wird sie gewählt, die Zeit der Pro-DM Partei ist lange vorbei. Die könnten in ihrem Programm fordern, dass alle Bürger sich täglich mit Hundescheiße einreiben müssen und käme auf dieselben Wahlergebnisse.

    Weil ihre Wähler sie wählen, weil sie Ausländer vermöbeln wollen und versprechen Merkel aufknüpfen, wenn sie erstmal an der Macht sind.

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  • [–] 1 point 5 hours ago (1 child)

    Die AfD könnte ja ihre merkwürdigen Vorstellungen von Dexit, DM, EWG ganz normal auf dem “Marktplatz der Ideen” anbieten, und gucken, wer für so einen Blödsinn stimmt.

    Weil ihre Wähler sie wählen, weil sie Ausländer vermöbeln wollen und versprechen Merkel aufknüpfen, wenn sie erstmal an der Macht sind.

    Die AfD war am Anfang keine ausländerfeindliche Partei. Die Medien haben sie solange so dargestellt bis diese Meinung sich dort etabliert hat, weil andere die Partei gemieden haben.

    Die AfD mit ihren Ideen hätte Erfolg. Desswegen wurde sie in die rechte Ecke gestellt.

    Die könnten in ihrem Programm fordern, dass alle Bürger sich täglich mit Hundescheiße einreiben müssen und käme auf dieselben Wahlergebnisse.

    Das ist gut auf den Punkt gebracht.

    Das Problem ist, dass es auch keine Lösung ist, die AfD nicht zu wählen. Die anderen Parteien haben die Probleme bereitet, in denen wir stecken und die AfD ist ihr Werkzeug, um an der Macht zu bleiben.

    Entweder muss die Basis in den anderen Parteien aufräumen oder wir brauchen noch eine Partei.

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  • [–] 2 points 3 hours ago (1 child)

    Die AfD mit ihren Ideen hätte Erfolg. Desswegen wurde sie in die rechte Ecke gestellt.

    Der Lucke hat doch dann seine Alfa Partei gegründet. Die waren auch dick in "den MeDiEn", das hat jeder mitbekommen. Alfa war ja dann das Dexit und Pro-DM Programm mit weniger Rassismus. Welche Partei hat sich denn durchgesetzt?

    Aus dem Wahlprogramm der AfD 2013

    Eine ungeordnete Zuwanderung in unsere Sozialsysteme muss unbedingt unterbunden werden.

    Das steckt doch schon das gesamte Märchen drin. Die Zuwanderung ist "ungeordnet", geht in "unsere Sozialsysteme" und muss "unterbunden" werden.

    Jo, die arme AfD wurde in die rechte Ecke gestellt, is' klar. Die waren von Anfang an da.

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  • [–] 1 point 1 hour ago (1 child)

    Die waren auch dick in “den MeDiEn”

    Waren sie nicht. Es gab vereinzelte Interviews. Für mich steht Alpha gerade dafür, dass man die AfD mit der gleichen Behandlung in der Bedeutungslosigkeit hätte belassen können.

    Das ist das erste Mal, dass ich es anders rum höre. Kannst du noch ein paar mehr Angaben machen, warum du das so wahrgenommen hast? Ich musste aktiv suchen, um etwas zu erfahren.

    Das steckt doch schon das gesamte Märchen drin. Die Zuwanderung ist “ungeordnet”,

    Wenn man das mit Ländern wie Kanada mit ihrem Punktesystem vergleicht ist das Argument schon machbar.

    Jo, die arme AfD wurde in die rechte Ecke gestellt, is’ klar. Die waren von Anfang an da.

    Die AfD ist im Ansatz eine legitime rechte Partei. Minimale Sozialsysteme, begrenzter Zuzug und Neoliberalismus kann ein politisches Ziel sein. Das Rechtsextreme geht aber nicht und das ist meiner Meinung nach bewusst gefördert worden. Es gab mal die Pro-DM Partei.

    Deshalb wird sie gewählt, die Zeit der Pro-DM Partei ist lange vorbei. Die könnten in ihrem Programm fordern, dass alle Bürger sich täglich mit Hundescheiße einreiben müssen und käme auf dieselben Wahlergebnisse.

    Weil ihre Wähler sie wählen, weil sie Ausländer vermöbeln wollen und versprechen Merkel aufknüpfen, wenn sie erstmal an der Macht sind.

    Das wurde gefördert. Die AfD müsste heute nicht so sein. Lucke wurde rausgeworfen, weil diese Kräfte zu stark wurden.

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  • [–] 1 point 1 hour ago

    Waren sie nicht. Es gab vereinzelte Interviews.

    Gib doch mal Alfa und Lucke in die Suchmaschine deines Vertrauens ein, Zeitraum so 2015-2017.

    Da kommt einfach alles:

    Alleine fast 20 Artikel beim Spiegel, aber auch Stern, Focus, Tagesschau, Deutschlandfunk, Bild, taz, Handelsblatt, Süddeutscha, Tagesspiegel, FAZ, Welt, Deusche Welle, Zeit, sogar SRF, BBC, Tagesanzeiger, NZZ, selbst in Frankreich war das in großen Zeitungen 😅

    Und alle haben mehrere Artikel dazu. Jeder und seine Oma haben darüber berichtet. If anything wollten "dIe MeDiEn", dass lieber Alfa statt die AfD Erfolg hat.

    Aber rede dir die arme, missverstande und geschundene AfD ruhig weiter ein, die gar nicht anders konnte, als faschistisch zu werden 😭

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  • [–] 5 points 1 day ago* (1 child)

    Warum taggst du mich? Die AfD ist literarisch mit dem Grundsatz gegründet worden, eine Alternative zum Euro und Europa zu finden; um um das zu ermöglichen sind sie nach wie vor gegen den Euro und Europa. (was auch in deinem zitierten Grundsatz so steht)

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  • [+] -13 points 1 day ago (1 child)

    Europa muss ja nicht das sein, was die EU vorhat. Die AfD will auch Europa, nur eben als Wirtschaftsunion.

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  • [–] 9 points 1 day ago (1 child)

    please... damit die AfD die EWG wieder bekommt muss Europa erst zerstört werden.

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  • [+] -6 points 1 day ago (1 child)

    Nicht zwingend. Wie sie schreiben, man könnte auch die EU umbauen.

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  • [–] 6 points 1 day ago (3 children)

    Und dafür hat die AfD, wie für alle anderen Probleme die wir in der Gesellschaft aktuell haben, natürlich auch ein Plan? /s

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  • [–] -4 points 1 day ago* (last edited 1 day ago) (1 child)

    Da bin ich überfragt. Da es eine zentrale Forderung ist, sollten sie ihn haben.

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  • [–] 5 points 1 day ago (1 child)

    Ja klar, der ist aber geheim, richtig?

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  • [+] -6 points 1 day ago (1 child)

    Die AfD ist von Ökonomen gegründet. Zumindest am Anfang werden sie sich überlegt haben, ob es machbar ist.

    Ich hab gesucht und nichts konkretes gefunden. Aktuell bezeichnet die AfD den Ausstieg als Plan B. Das klingt für mich, als wenn sie die EU beibehalten wollen wie sie ist, statt sie weiter in einen Föderalstaat umzuwandeln.

    Tatsächlich kann die AfD ohne 2/3 Mehrheit das Grundgesetz nicht ändern, was Voraussetzung für einen Austritt wäre.

    Insgesamt ist die AfD mit Weidel für eine volkswirtschaftliche Einschätzung bestmöglich aufgestellt. Ich denke aber, dass die AfD noch zu klein und unerfahren ist, um alle Probleme bei einem Ausstieg zu bedenken. D.h. selbst wenn sie einen Plan haben, wird er nicht gut sein. Da sie auch in 20 Jahren keine 2/3 Mehrheit bekommen werden, ist das aber auch egal.

    Wichtig ist hier, dass die AfD Europa nicht grundsätzlich ablehnt und unsere Exportmöglichkeiten erhalten möchte.

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  • [–] 1 point 1 day ago (1 child)

    Danke für deine Einschätzung, chatGPT....

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  • [–] 3 points 1 day ago

    Ich schreib leider tatsächlich so.

    Warum nicht beim Thema bleiben? Die AfD lehnt Europa nicht komplett ab. Gerade das Problem der wirtschaftlichen Abhängigkeit erkennt die AfD an. Das Gegenteil zu behaupten überzeugt keinen AfD Wähler und erzeugt nur eine trügerische Illusion von Selbstgerechtigkeit.

    Wenn man gegen die AfD argumentiert, dann sollte man doch eher anbringen, dass die AfD die anderen Vorteile Europas zerstören wird.

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