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Zusammenfassung für Nicht-Klicker (auch wenn ich den Artikel im Original lesenswert finde): Jörn Weitzmann, der "seit mehr als zwei Jahrzehnten" den Posten des Vorsitzenden des Verwaltungsausschusses des Versorgungswerks der hamburger Anwälte innehatte, hat auf Linkedin und X-Twitter so manchen Scheiß gepostet und geteilt.

Eine Handvoll Anwälte haben es geschafft, zunächst eine Rekordmenge an Mitgliedern zu der Versammlung zu motivieren, dann direkt vor dem Wahlgang den VS mit seinem Geschwurbel konfrontiert. Nach dem ersten hat er das noch irgendwie abgetan. Der zweite stellt sich selbst als Beispiel für einen der Menschen hin, die "remigriert" würden, was den VS dann schon ärgerte und Verleumdung sei. Der dritte hat dann einen X-Post vorgelesen, von dem der VS zuerst behauptete, das habe er nicht geschrieben.

Nachdem der dritte ihm dann live und in Farbe seine eigene Twitter-Historie vorhalten wollte, unterbrach der Verwaltungsausschuss die Sitzung um zu beraten. In der Pause haben sich die anwesenden Anwälte dann prompt die Twitter- und LinkedIn-Profile angeschaut und den ganzen Scheiß vorgefunden der ihm vorgeworfen wurde.

Nachdem er dann mit 431:36 Stimmen abgewählt wurde, war der VS dann etwas entrüstet, dass das "private Teilen" solcher Beiträge dazu führte, dass "einzelne 'Kollegen'" ihn nicht mehr wählen wollen. Ich weiß ja nich, aber ich glaub er zählt 431 "einzelne" Kollegen genauso wie die AfD ihre "Einzelfälle" von rechtsextremen Äußerungen.

Welche Äußerungen und Beiträge das waren?

Zum Wahlsieg der AfD in Sachsen-Anhalt etwa kommentierte er: "Die strategische Geduld der AfD im Osten hat sich ausgezahlt"; früher schon bezeichnete er die "Brandmauer gegen rechts" als "eine Brandmauer gegen Veränderungen", sprach von "Armutsmigranten aus Afrika" und einem "nur mühsam kaschierten Kartell" der "Altparteien"

Regelmäßige Verharmlosung der rechtsextremen AfD, Forderungen nach Abschaffung der EU, Corona-Verschwörungsmythen und Hetze gegen queere Menschen habe Weitzmann gepostet und geteilt, darunter auch einen Beitrag, in dem der Verfasser queeren Menschen, denen er Straftaten vorwirft, das Recht auf Leben abspricht.

"Deutsche leben längst in der Knechtschaft der Eroberungsmigration"

Auf jeden Fall wehrt er sich entschieden gegen das Etikett "rechtsradikal" und weist eine AfD-Nähe zurück.

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