In 25 Jahren, wenn der Klimawandel höchstwahrscheinlich etwas härter kickt als derzeit, werde ich an diese Frau als meine persönliche Stellvertreterin für alle ihre Gleichgesinnten zurückdenken, die sich nicht nur nicht für eine rasche Dekarbonisierung eingesetzt, sondern sie aktiv bekämpft haben. Dazu gehören auch weltweit eine hirnrissige Menge an Menschen, die diese Verantwortlichen wissentlich in hohe Ämter gewählt haben... Von CDU/AFD über MAGA und viele andere. Und als wäre das nicht bitter genug würde ich einem großen Teil dieser Wähler*innen unterstellen, dass sie ihre Wahlentscheidung hauptsächlich aufgrund der Zustimmung zu den oft eklig fremden- und minderheitenfeindlichen politischen Forderungen der Parteien getroffen haben und die Anti-Erneuerbare-Sache einfach nur im braunen Rucksack mit dabei ist, zusammen mit asozialer neoliberaler Kahlschlagpolitik. Mindestens bei einer dieser drei Sachen müssen sich doch eigentlich viele Leute denken: "Moment mal, aber diese eine Sache finde ich echt kacke, da wähle ich doch lieber was anderes", besonders in einem Land wie Deutschland mit Verhältniswahlrecht. Aber nein, für diese 3 Kernthemen finden sich in ihrer reinen Kombination politische Mehrheiten, da müssen teilweise nicht mal politische Kompromisse mit Parteien gefunden werden, die in manchen dieser drei Themen gegenteilige Ansichten vertreten. Ich hoffe, das mit der absoluten Klimakatastrophe ist alles nur Drama, weil nothing ever happens. aber wenn man sich die worst case Prognosen des IPCC aus den 90ern für derzeitige Treibhausgaskonzentrationen und den Jahrzehnten danach mit dem vergleicht, was eingetreten ist: Wie erstaunlich ähnlich sich das Klima doch bis heute entwickelt hat. Und falls das für die derzeitige Zukunft ebenso gilt, sind wir am Arsch. Es ist beängstigend.
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