Die dem zu Grunde liegende Realität, derer sich mMn viele Deutsche verweigern, ist dass sie rechts sind. Die Parteien bieten ja für alle einsehbare und seit mehreren Legislaturperioden ziemlich konsistente Wahlprogramme an. Außer vielleicht Erstwählern kann niemand behaupten darüber nicht informiert zu sein. Und ja, ich bezog mich u.A. auch auf Agenda 2010.
Mein persönliches Problem liegt auch nicht darin, dass rechts gewählt wird - das gehört halt zur Parteiendemokratie dazu. Was mich ankotzt sind die ganzen Leute, die (wie der Mensch dem ich antwortete) hier online oder auch gerne in Wählerbefragungen behaupten das sei ja gar nicht rechts.
Und ja, mir stößt Antisemitismus auch auf. Aber wer (nicht der dem ich hier vorhin antwortete, aber schon genug gesehen) bei einem Bundeskanzler, der einfach mal alle Juden als Ausländer abstempelt, oder dessen Partei mit der AfD zusammen neue Stolpersteine verbieten lässt, nichts sagt, aber bei Israelkritik die Schnappatmung kriegt und bei Vergesellschaftung nach Art. 15 GG von der DDR schwafelt, entlarvt sich halt als jemand, der mit zweierlei Maß misst.