Der Ölpreisschock infolge des Iran-Kriegs hatte die Teuerung kräftig nach oben getrieben. Im August waren die Verbraucherpreise im Euroraum 3,3 Prozent höher als im Vorjahresmonat. Das ist die höchste Teuerungsrate seit September 2023. Sie liegt weit über dem Ziel der EZB, die mittelfristig Preisstabilität bei 2,0 Prozent Inflation anpeilt - und wird es wohl auch noch länger bleiben.

Die Effekte könnten sehr wohl z.B. mit der KI-Blase, die ja stark kreditabhängig ist, wechselwirken. Siehe auch hier.

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[–] [S] 11 points 4 days ago (7 children)

Interessant finde ich auch die Frage, in was für einem Zustand die Wirtschaft eigentlich ist. Sicher, die Militärindustrie boomt. Aber der Rest?

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  • [–] 4 points 4 days ago (4 children)
  • [–] [S] 2 points 4 days ago* (last edited 3 days ago) (3 children)

    Ich fand diesen Artikel auch ganz tröstlich. Es stimmt ja, dass wir uns in rapiden tranformativen Veränderungen befinden. Fakt ist aber eben auch, dass in Deutschland real sehr viel Geld in Militärtechnik fließt und wenig sonst. Zum Beispiel nennt dieser Artikel "Luft- und Raumfahrttechnik". Da geht es aber um Militärtechnik. Dinge wie Drohnen usw. Das weiss ich, weil ich Stellenanzeigen lese seit einer Weile.

    Oder der geplanteEuropäische Starlink-Clone, auf welchen die Militärs heiß sind, weil die Satelliten eine niedrige Umlaufbahn haben und man so zu niedrigen Latenzen kommt für die Drohnen.

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  • [–] 2 points 3 days ago (2 children)

    Man muss aber auch dazu sagen, dass aus militärischer Innovation häufig zivile Innovationen folgen, gerade in der Luft- und Raumfahrt. Was wir heutzutage z.B. an Erdbeobachtungssatelliten in der Umlaufbahn haben ist immens. Antriebstechnik, Materialkunde, Fernerkundung, alles Bereiche die von Militärtechnik profitiert haben. Damit möchte ich jetzt nicht per sé unendliche Aufrüstung verteidigen, aber "versanden", tut das Geld nicht.

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  • [–] [S] 7 points 3 days ago* (1 child)

    Man muss aber auch dazu sagen, dass aus militärischer Innovation häufig zivile Innovationen folgen, gerade in der Luft- und Raumfahrt.

    Es ist nicht so ganz falsch, aber es ist auch kein Naturgesetz, dass das für die Gesellschaft ein Win ist. Die Römer und später die katholischen Könige der Kolumbuszeit im 16. Jahrhundert haben Spanien abgeholzt, um Schiffe zu bauen für ihre Armadas, die ökologischen Folgen trägt Spanien bis heute, denn früher gab es da Wald.

    Wir stoßen bei der Raumfahrt da eigentlich jetzt schon an Grenzen wie das Kessler-Syndrom und Lichtverschmutzung durch Satelliten. Starlink zum Beispiel hat rund 10000 Satelliten. Auch der Treibstoffbedarf um die nach oben zu befördern ist beachtlich, ebenso die Mengen an z.B. Aluminium die beim Wiedereintritt / Verglühen in der Atmosphäre verbleiben (bei Starlink müssen ständig Satelliten nachgeschossen werden, weil sie niedrig fliegen und deswegen nicht lange oben bleiben).

    Und das Militär ist.... ganz diplomatisch ausgedrückt, nicht klimafreundlich, sondern einer der größten CO2 Emittenten.

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  • [–] 2 points 3 days ago (1 child)

    Platz 8 nach IHDI und 11 nach Social Progress Index, ist das so schlecht?

    Okay, es sieht nicht wirklich so aus, als ob die Regierung Sachen macht um die Top-Performer (Norwegen, Dänemark, usw.) zu überholen, aber die Deutsche Wirtschaft bleibt einer der stärksten weltweit, deutlich stärker als bspw. die USA oder Frankreich.

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