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[–] 2 points 21 hours ago (1 child)

Was die Partei an sich angeht hast du recht, aber das Vorfeld der Partei bildet sich durchaus aus dieser Schicht... und wenn ein gewisses Vertrauen erstmal aufgebaut wurde "vererbt" sich das ("Wenn Helmut meint die Partei taugt was, dann wird das schon stimmen!")

Auch das stimmt so nicht. Das neurechte Vorfeld ist maßgeblich gezeichnet von Burschenschaftlern und sonstigen Politik-, Jura-, und Philosophiestudenten.

Die laufen auch nur Akademikern hinterher. Es sind nur Akademiker die auf andere Akademiker schimpfen.

Ich denke man kann es ganz gut mit Lotto vergleichen.

Und der Vergleich mit Lotto hat mehr mit der Wahrheit zu tun als die "seines eigenen Glückes Schmied" Erzählung, weil es eben sehr viel mehr auf Glück ankommt und auf die vor dem Spiel gegebenen Möglichkeiten Tickets zu ziehen.

Was das jetzt aber mit dem Proletariat zu tun hat hast du noch nicht erklärt. Sind die Proletarier irgendwann zu Gamblern geworden?

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  • [–] 1 point 21 hours ago (1 child)

    Was das jetzt aber mit dem Proletariat zu tun hat hast du noch nicht erklärt. Sind die Proletarier irgendwann zu Gamblern geworden?

    Ja denn der Kapitalismus gibt einem wenigstens ein Los mit der Chance auf den großen Gewinn während der Sozialismus mir einen Platz in der Suppenküche anbietet.

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  • [–] 2 points 20 hours ago*

    Mir geht es doch nicht um die Entscheidung Sozialismus/Kapitalismus, sondern, dass man die grundlegende Analyse zu der Klassengesellschaft ablehnt. Man könnte ja auch im Kapitalismus dafür kämpfen, dass die Loschancen zumindest gleich(er) verteilt werden. Stattdessen lehnt man den Gedanken, dass es Klassen mit entgegenstehen Interesse gibt ab und wählt Parteien die die eigenen Loschancen verschlechtern.

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