you are viewing a single comment's thread
view the rest of the comments
[–] 5 points 21 hours ago (1 child)

Ich weiß nicht, ob Steuern da das wirkliche Hilfsmittel sind. Eigentlich willst du ja verhindern, dass Tiere überhaupt im Tierheim landen. Und das funktioniert eigentlich nur, wenn du vor dem Erwerb ansetzt. Dann musst du halt schauen, ob es doch vernünftig sinnvolle Hundeführerscheine vor dem Erwerb geben muss, bei denen die Leute lernen, was es bedeutet, einen Hund zu halten. Oder du musst über das Thema Versicherungen nachdenken, dass natürlich Leute eine Krankenversicherung für das Tier abschließen, damit es nicht dann krank im Tierheim landet. Oder eine Tierheimversicherung.

  • source
  • parent
  • hideshow 2 child comments
  • [–] 1 point 20 hours ago

    Klar, einmal vermittelt wäre es schön wenn das Tier nie wieder zurück in ein Heim muss. Es geht mir in erster Linie um die, die schon da sind und mit der Steuer hatte ich eine sogenannte Lenkungswirkung im Sinn: Es sollte möglichst unattraktiv sein sich in einem perfektionistischen Wahn das "bestmöglich an die menschlichen Bedürfnisse orientierte und Vorstellungen künstlich angepasste" Wesen zu "bestellen"/kaufen/wählen (Charaktereigenschaften, Fellfarbe, Geschlecht, Größe, ...) während andere Tiere im Heim verbleiben.

    Um dortige Bewohner kann sich noch so engagiert gekümmert werden, wenn sie in der Natur nicht überleben können verdienen sie es, nicht nur zwangsläufig mit anderen geteilte Aufmerksamkeit und Kapazität von Haupt- und Ehrenamtlichen zu bekommen. Vielleicht ist es hier und da sogar realistisch, dass zeitweise kein einziges Tier mehr in Heim X lebt, was wiederum das Heim Y entlasten kann. Nach und nach würde möglicherweise auch durch die höheren Kosten das Angebot und die Nachfrage "künstlich angepasster" oder zum Geld verdienen gehaltenen Tieren schrumpfen.

    Ziel sollte es sein eine gleichermaßen anspruchsvolle und sehr hohe Vermittlungsquote zu erreichen. Quasi ein Tierheim was aktiv daran mitwirkt, dass es sich selbst vielleicht irgendwann (zeitweise) überflüssig macht und (zeitweise) nur noch Pension ist.

    "Rückkehrer" oder Neuankömmlinge gäbe es wohlmöglich immer weniger, je mehr sich Führerscheine und Versicherungen durchsetzen. Beides finde ich somit auch wichtig, nur sorgen die nicht unbeding für eine nennenswerte Größenordnung mehr Geld für den Heimbetrieb (ein Führerschein wird wohl einmalig mit maximal dreistelliger Summe bezahlt, Versicherungen sorgen für Einnahmen - aber in den dazugehörigen Unternehmen). Beides sorgt auf eine Art bestenfalls anteilig "nur" für weniger Überforderung (Menschen unterschätzen weniger ihre Fähigkeiten, die Kosten und ihr Interesse) und damit indirekt für weniger Kosten bei den Heimen.

  • source
  • parent