Kühnes Vermögen wird Berichten des Senders n-tv zufolge auf bis zu 36 Milliarden Euro geschätzt. Damit war er einer der reichsten Deutschen. Nach seinem Tod soll das Vermögen an die von ihm gegründete Kühne-Stiftung übergehen.

Ein Glück, man stelle sich nur mal vor, das würde vererbt und man müsste das versteuern, wie der gemeine Pöbel.

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[–] 34 points 1 day ago* (3 children)

Er hat sich ja auch einer Aufarbeitung der NS-Zeit in den Weg gestellt. Top Mensch!

Anders als mittlerweile viele große Unternehmen weigert sich Kühne jedoch bis heute, die Geschichte öffentlich aufzuarbeiten. Auf Anfrage sagt ein Konzernsprecher: "Das Unternehmen Kühne + Nagel hat seine Rolle in der Zeit des Nationalsozialismus gründlich und kritisch hinterfragt und aufgearbeitet."

Eine bereits 2014 beim Handelsblatt Research Institute in Auftrag gegebene Studie soll Kühne mit den Worten "Mein Vater war kein Nazi" zurückgewiesen und die Veröffentlichung bis heute abgelehnt haben, wie der Journalist und Autor David de Jong in einem Artikel für Vanity Fairschreibt.

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  • [–] 19 points 1 day ago

    Dies. Die Grundlage von Künes Vermögen wurde durch Verbrechen in der NS-Zeit gelegt. Ja Klaus-Michael Küne war daran nicht beteiligt aber seine lebenslange Weigerung da zumindest etwas anzuerkennen machte ihn stets zutiefst fragwürdig.

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  • [–] 3 points 19 hours ago

    Auf Anfrage sagt ein Konzernsprecher: “Das Unternehmen Kühne + Nagel hat seine Rolle in der Zeit des Nationalsozialismus gründlich und kritisch hinterfragt und aufgearbeitet.”

    Und was war das Ergebnis der gründlichen und kritischen Hinterfragung und Aufarbeitung? Hat uns dick Kohle eingebracht und würden wir nochmal so machen, wenn sich die Gelegenheit für uns ergibt?

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  • [–] 5 points 1 day ago

    Susanne Klatten gehört zur Quandt-Familie und besitzt ein Vermögen von rund 25 Mrd. US-Dollar. Ein großer Teil stammt aus geerbten Unternehmensbeteiligungen, u. a. an BMW.

    Ihr Großvater Günther Quandt profitierte während der NS-Zeit von der Kriegswirtschaft und setzte in seinen Unternehmen Zwangsarbeiter ein. Auch BMW setzte während der NS-Zeit zehntausende Zwangsarbeiter ein.

    Die Familie Quandt selbst hat 2007 den Bonner Historiker Prof. Joachim Scholtyseck beauftragt, die Familiengeschichte wissenschaftlich aufzuarbeiten. Nachdem die ARD-Dokumentation „Das Schweigen der Quandts“ die NS-Vergangenheit öffentlich massiv thematisiert hatte.

    https://www.youtube.com/watch?v=l9hNjmJxc0U

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