Lohnt sich schon. Wobei das natürlich auch zum Teil ein "Luxusproblem" ist, weil viele Leuten haben gar keinen Garten.
Es gibt aber auch in Städten Projekte wie z.B. Gießkannenhelden. Da wird dann kostenlos ein Tank aufgestelltund an die Regenrinne angeschlossen. Das Wasser wird dann aber nicht für den eigenen Garten genutzt. Sondern für z.B Bäume in der Straße.
Kollegen und ich haben einen Kleingarten zusammen und haben dort auch eine Zisterne eingebuddelt. Grund dafür ist eher das man schon recht früh das Wasser der Anlage abdreht. Die Leitungen liegen nur ca. 30cm im Boden und bei Frost droht die Gefahr das die platzen. Deswegen wird im Oktober das Wasser abgestellt und das Wasser aus der Leitung abgelassen.
Wir sind aber auch gerne im Herbst und im Winter im Garten und brauchen halt trotzdem mal Wasser. Dazu nutzen wir das aber inzwischen auch im Sommer bei Dürre und wenn man Wasser braucht das man jetzt nicht als Trink oder Reinigungswasser (z.B spülen) nutzen muss.
Trinkwasser aus Zisternen ist dagegen ein ganz anderer Schuh und grundsätzlich nicht als Trinkwasser nutzbar. Da muss man schon nicht unerheblichen Aufwand betreiben was Filterung und Aufbereitung angeht. Regenwasser selbst enthölt mindestens durch den Kontakt zum Dach, Regenrinnen, Fallrohre halt viele Bakterien und Umweltgifte durch den Kontakt mit dem Dach, Rohren, Rinnen und allem was da zu finden ist. Dazu steht das Wasser ja dann auch in der Zisterne.