Die Frage nach den Gründen für den Fortbestand der illegalen Strecken parallel zu den legalen bleibt allerdings leider offen. Sind die legalen zu „langweilig“? Fühlen sich nicht alle Biker abgeholt? Gab es Streit bzw. Lagerbildung?
Und ehrlicherweise verdonnert man jetzt den Verein seine Strecken wieder abzubauen. Den Nutzungsdruck auf den illegalen Strecken wird das allerdings eher massiv erhöhen als zu reduzieren. Tendenziell wird vielleicht sogar noch mehr gebuddelt. Fragt sich also, was man damit gewinnt.
Ich hab das Thema hier bei mir in der Region durch, bei uns läuft es gut mit der Zusammenarbeit mit dem Forst - es war ein ordentliches Stück Arbeit. Die krassen Bauten (2m Kicker, Roadgaps, etc.) im Wald mussten abgebaut werden weil klar nicht legalisierbar. Dafür haben Land und Stadt Budget bereitgestellt und es wurden auf einem Brachstück legal gebaute Lines professionell gebaut. Wenn man will, geht es. Ein paar Kilometer weiter allerdings ist der Forst pauschal gegen die Biker und es ist ein Katz und Mausspiel mit Neubauten und Sperrungen/Abriss.