@ratatouille
Lieb, dass du fragst.
Ich weiß gar nicht, ob man etwas anpassen müsste. Für neurotypische Kinder passt deine Beschreibung ja vermutlich gut.
Ich wollte nur aufzeigen, dass es für Kinder mit Hochsensibilität nicht so einfach ist. Da ist "Fordern" vermutlich kontraproduktiv, weil die ihr Hirn nicht im Ausblenden trainieren können. Sie lernen dadurch wohl nur, wie man sich überfordert. Das ist natürlich praktisch, um in der Leistungsgesellschafft innerhalb der Arbeitszeiten zu "funktionieren", aber macht einen halt auf Dauer leider kaputt.
Kommt also auf deine Zielgruppe an. Mit Babies ist es für Eltern ohne vorherige Erfahrung mit Hochsensibilität wohl nicht zu erkennen, ob ihr Kind da andere Bedürfnisse hat.
Schwierig. :)
Ich kenne z.B. ein Kind, das genau ein einziges Mal bei Besuch / in Gesellschaften eingeschlafen ist. Sonst nie, egal wie müde es war. Das weinte dann einfach irgendwann nur, bis es mit der Mama irgendwo in Ruhe alleine war...