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Ich fand eine Einordnung aus einem Vortrag sehr schön:
Man ist nicht entweder in- oder extrovertiert. Je nach Situation, Energielevel, etc. kann man in eine Richtung tendieren.
So können z.B. sehr extrovertiert scheinende Menschen im Fall von Trauer plötzlich nach innen gerichtet oder unter Stress nicht offen für andere sein.
Umgekehrt sind introvertiert scheinende unter Freunden oft sehr offen oder sprudeln bei ihrem Hobby geradezu über.
Sicher gibt es Muster, die man mit der Zeit erkennt, aber dass man in eine der zwei Schubladen passt, ist meist nicht zutreffend.
Was bedeutet das?
Es kommt auf die Details an. Was bedeutet "in Gesellschaft" genau?
Unbekannte Menschen? Uninteressante Themen? Spürbare Erwartungshaltungen? Umgang der Anderen mit einem selbst? Innere Verfassung? Tageszeit?
Kann man dadurch erkennen, was Energie frisst?
Ein weiterer Punkt: Wo liegt man im Spektrum von Hochsensibilität oder Autismus oder Geräuschsensibilität oder ...?
Es kann so vieles sein.