Der Amokfahrer in Leipzig war wieder einmal ein Mann. Wir müssen reden: über Männer, ihr angeknackstes Selbstbild und ihre Lösungsstrategien.

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[–] 11 points 3 months ago (4 children)

Nicht alle Männer, aber jedes Mal ein Mann.

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  • [–] 7 points 3 months ago (1 child)

    Und er hat Brot gegessen. Da muss es doch einen Zusammenhang geben!

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  • [–] 2 points 3 months ago* (last edited 3 months ago) (1 child)

    Bestreitest du, dass es einen Zusammenhang zwischen Männlichkeit und Gewaltverbrechen gibt?

    Edit: Ich gebe mir mal selber eine Schelte, weil ich das vor dem Kommentar hätte überprüfen sollen. Ich finde bspw. über Destatis keine Erfassung des Geschlechts der Täter:innen bei Gewaltstraftaten, nur der Opfer. Weiß jemand mehr?

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  • [–] 5 points 3 months ago (1 child)

    In Naziforen und AfD-Kommentarspalten liest du bei entsprechenden Attentaten "Nicht alle Ausländer, aber jedes Mal ein Ausländer". Muss so eine undifferenzierte Hetze gegen Bevölkerungsgruppen hier sein?

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  • [–] 5 points 3 months ago (1 child)

    “Nicht alle Ausländer, aber jedes Mal ein Ausländer” stimmt halt auch einfach nicht, eben wie genau in dem Beispiel über das wir hier reden.

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  • [–] 0 points 3 months ago (1 child)

    Diese Sätze wie “Nicht alle Ausländer, aber jedes Mal ein Ausländer” oder "Nicht alle Männer, aber jedes Mal ein Mann." haben eins gemeinsam: Sie vereinfachen grob, sollen Stimmung machen und spalten damit die Gesellschaft.

    Der nächste konstruiert dann was ähnliches mit Frauen, Babys und Blumenkübeln (oder so).

    Diese Rhetorik ist einfach 'ne Büchse der Pandora.

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  • [–] -1 points 3 months ago*

    Ok, nochmal.

    Nicht alle Ausländer, aber jedes Mal ein Ausländer”

    Das ist Quatsch. Sehen wir ja literally am aktuellen Beispiel.

    "Nicht alle Männer, aber jedes Mal ein Mann."

    Das wiederum wird in diesem Beispiel noch mal bestätigt.

    Genausowenig könntest du die Sätze:
    "Die Bürgergeld-Empfänger:innen liegen uns auf der Tasche, die müssen weg."
    und
    "Die Milliardär:innen liegen uns auf der Tasche, die müssen weg."
    nebeneinander stellen und so tun, als hätten sie den gleichen Wahrheitsanspruch.

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