Deswegen macht das mMn nur Sinn wenn man so viel Idealismus hat und so sehr für die Wissenschaft brennt, das es wirklich der einzige Lebenstraum ist den man hat und man die anderen genannten Dinge bereitwillig aufgibt dafür. Wenn man bei dem Gedanken schlechte Laune bekommt, dann sollte man sich anders orientieren. Das war jedenfalls meine Schlussfolgerung und damit bin ich ganz glücklich. Ich bin Mitte 30 und verdiene mehr als ein Prof (je nach dem wie man PKV und Pension für sich bewertet), hab nen unbefristeten Arbeitsvertrag, ich muss meiner Frau nicht abverlangen das ihr Studium umsonst war und ich kann jeden Tag meine Tochter von der KiTa abholen.
Der Bullshitlevel in der freien Wirtschaft ist andererseits natürlich schon hoch und kann auch nerven. Aber die Uni ist da auch nicht frei von, wenn ich mal an Univerwaltung oder Förderbingo und Kooperationsprojekte denke. Und unter Publikationsdruck entstehen auch nicht unbedingt nobelpreisverdächtige Arbeiten sondern da ist auch genug Bullshit dabei.