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this post was submitted on 21 May 2026
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DACH - Deutschsprachige Community für Deutschland, Österreich, Schweiz
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founded 2 years ago
MODERATORS
Magst du die Rechnung erläutern? Wenn ich monatlich 700 Euro Dividende bekommen will, wären das 8400€ im Jahr. 8400 € Dividende / 625.000 € Investment wären gerade mal 1,344% Verzinsung. Wenn man etwaige Kursgewinne mal beiseite lässt, wäre das gar nicht mal so gut.
Laut Finanzen.net Betrug die letzte Dividende aber 5,60% des aktuell Kurses. Wenn ich mit der Zahl arbeite, bräuchte ich also 8.400 € / 0,056 = 150.000 € Investment, in Vonovia, um die Mietwohnung zu bezahlen. Unter der Annahme, dass die Dividende stabil bleibt und es keine Kursgewinne oder -verluste gibt.
Die Kapitalertragssteuer muss du dann auch noch berücksichtigen.
Dann wäre ich aber trotzdem "nur" bei 200.000€ Investment und nicht bei 600.000+. Oder steh ich auf dem Schlauch?
Ich rechne mal:
700€ x 12 Monate = 8400€ Mietzahlungen im Jahr
Sprich: Wir benötigen 8400€ * 1,25 = 10.500€ Dividende pro Jahr. Ich rechne jetzt mit der vollen Kapitalertragssteuer und lasse Freibeträge und sonstiges mal weg
Wenn die Dividende 5,60% des Kurses beträgt, bekomme ich für jeden investierten Euro dann 5,6 Cent an Dividende
Dann komme ich auf 10500€/0,056 = 187.500€
Und weil es so schön ist: 187500 / 8400 = 22,3 Jahre. Wenn man also 22 Jahre keine Miete zahlen müsste und in Vonovia investiert, könnte man bei Vonovia von den Dividenden weiterhin keine Miete zahlen.
(Und mal nebenbei: Das zeigt wunderbar, wie sehr Kapitalerträge Vermögen aufbauen und wie sehr der Teufel immer auf den größten Haufen scheißt. Das Beispiel ist sicherlich etwas wild, aber wenn du einen gewisses Vermögen investiert hast und sei es in ETFs, dann tragen diese schon erstaunlich zum Lebensunterhalt bei. Das ist es ja gerade, was die Gutverdiener in der Gesellschaft oder die Erbenfraktion von den ärmeren Teilen unterscheidet. Die einen haben halt dann so viel Investment, das es die Miete zahlt und im Zweifelsfall dann sogar noch das höhere Einkommen, von dem man noch mehr sparen und investieren kann)
Und das wird erst richtig gut, wenn Du an deine Holding ausschütten lässt. Mir nichts dir nichts zahlst du gar keine Steuer mehr.
Wenn du dann Geld brauchst für den Kaffee beim Bäcker, dann leihst du das bei der Bank. Deine Rendite ist größer als der Zinsatz des Kredits, deine Holding nächstes Jahr schon viel mehr wert. Also nimmst du einen neuen Privatkredit auf, zahlst davon deinen Alten ab und bist immer liquide.
Bonuspunkte: du bist ja privat krass verschuldet jetzt, das mindert auch noch mal Steuern 🎉
Du musst m.E. 8400 / 0,75 rechnen. Dann kommst du auf 11.200€ Dividende, die du eigene einnehmen musst. Wenn du von denen dann 25% angeben musst, bleiben dir genau 8.400€. Dann kommst du mit deiner Rechnung auch auf die 200.000€, die ich geschrieben hatte.
Wollen wir den Thread noch verlängern? Kirchensteuer und Solibeitrag sind auch fällig auf Aktiengewinne.
Mir ging es nur um die generelle Größenordnung, weil ich nicht nachvollziehen konnte, wo die 625k herkamen, aber du darfst es gerne genauer vorrechnen. ;)
Nene, du willst mich doch in so ein Rabbit Hole locken. Nix da ;-D
Es war von 0,30€ Dividende die Rede. 8.400 € / 0,30 € = 28.000 Aktien. Bei einen Kurs von 22,32 € sind das die 625.000 € Anlagebetrag. Als ich den Kommentar geschrieben hatte war das der aktuelle Kurs.
Steuern habe ich ignoriert, was falsch ist.